687732

Pixel-Kosmetik

Die Schnappschüsse aus dem Urlaub sind im Kasten. Beim Überspielen der Bilder auf den Rechner weicht die Vorfreude allerdings der Enttäuschung. Müde Farben, schlechte Kontraste - das hat gerade noch gefehlt. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Bilder nachträglich Verschönern.

Das Meer steht schräg am Horizont, Personen im Vordergrund erscheinen vor der wunderbaren Ferienkulisse zu dunkel, die Farben haben einen Blau- oder Rotstich - davor schützt selbst moderne Aufnahmetechnik nicht immer. Doch vieles lässt sich am PC retten. Wer sich andererseits über gelungene Aufnahmen freut, kann den Bildern in der Nachbearbeitung einen professionellen Touch verleihen.

Photoshop Elements 2.0 ( www.adobe.de , 110 Euro) ist ein vielseitiges Programm für diese Zwecke. Die Software leitet den Fotografen mit einfachen Funktionen Schritt für Schritt zum besseren Bild. Dabei muss sich die Amateurversion der Software Photoshop CS jedoch kaum vor den Funktionen der Profiversion verstecken.

Die hier gezeigten Schritte funktionieren ähnlich auch mit vielen anderen gängigen Bildbearbeitungsprogrammen. Wichtig ist, dass das Programm die Ebenentechnik beherrscht. Sie macht viele Tricks erst möglich. Für alle Tipps gilt: Die Reihenfolge der Bearbeitungsschritte ist entscheidend. Zuerst die Bilder drehen und zuschneiden, danach Helligkeit und Farben korrigieren. Dieses Vorgehen hat seinen Sinn: Wenn Sie Helligkeit oder Farben zuerst überarbeiten, optimieren Sie Ihr Foto mit Rücksicht auf Bildbereiche, die später der Schere zum Opfer fallen.

Danach folgen örtlich begrenzte Eingriffe. In diesem Arbeitsschritt färben Sie rote Augen um und retuschieren Bildfehler. Als letzter Veredelungsschritt schließt die Scharfzeichnung den Bearbeitungsprozess ab. Wächst mit der Zeit Ihre Erfahrung mit Photoshop Elements, rufen Sie viele Menüfunktionen schneller direkt per Tastenkombinationen auf.

0 Kommentare zu diesem Artikel
687732