Etoolz

Ping und Trace

Mittwoch den 19.11.2014 um 11:53 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Ping

Über den nächsten Reiter Ping können Sie bequem ohne die Kommandozeile bemühen zu müssen eine Pingabfrage starten. Das Ergebnis entspricht einer klassischen Pingabfrage auf der Kommandozeile von Windows oder Linux.

Zweck: Sie überprüfen damit, ob eine Website respektive ein Webserver erreichbar ist.

Trace

Das zu Ping Gesagte gilt für den Reiter Trace – hierunter finden Sie den Funktionsumfang des Kommandozeilenbefehls tracert (unter Windows) beziehungsweise traceroute (unter Linux/Unix), nur eben unter einer bequemen Windowsoberfläche. Geben Sie eine URL ein und klicken Sie auf Start, binnen weniger Sekunden zeigt Ihnen den Weg an, den Ihre Anfrage (also das Datenpaket, das Ihr PC versendet) bis zur Zieladresse zurücklegt. Sowohl bei Ping als auch bei Trace können Sie eine Reihe von Parametern einstellen, beispielsweise die Anzahl der Anfragen (bei Ping standardmäßig deren drei) oder die Grenze für den Timeout.

Zweck: Weg eines Datenpaketes ermitteln.

Whois

Eine whois-Anfrage bietet eToolz ebenfalls. Wenn Sie eine URL eingeben, nennt das Tool den Zonenverwalter und den technischen Ansprechpartner, nicht jedoch den Domaininhaber und auch nicht den Admin-C.

Zweck: Verantwortliche Ansprechpartner einer Website ermitteln

Die Header-Informationen einer Website lassen Sie sich mit Hilfe des Reiters http-Header anzeigen. Dessen Anzeige entspricht dem Output von Sniffern wie beispielsweise dem Firefox-Addon Live http-Headers .

Weitere Funktionen sind die Überprüfungen von Mailadressen (beim betreffenden MX-Server sofern dieser derartige Überprüfungen zulässt) oder die Synchronisation der Rechnerzeit mit einer Atomuhr im Internet.

Spannend für SEO-Zwecke ist der Reiter PageRank, mit dem Sie ermitteln, wie Google eine Website rankt. Praktisch ist auch der Reiter „Listen“. Hier können Sie sich schnell die Liste aller Well-Know- Ports und registrierten Ports anzeigen lassen und auch gezielt nach bestimmten Ports suchen. Wenn Sie also wissen wollen, welchen Port beispielsweise ein SMTP-Server benutzt, dann wählen Sie bei Liste „Port Numbers“ ein und geben bei Suchbegriff SMTP ein. Ebenso können Sie sich alle Topleveldomains anzeigen lassen.

Zu guter Letzt liefert Etoolz auch noch die Netzwerkeinstellungen und -daten zu Ihrem Rechner. Also zum Beispiel dessen Hostnamen und die IP-Adresse, die verwendeten DNS-Server und technische Daten zum Netzwerkadapter. Unter Windows bekommen Sie diese Informationen zwar auch im Termin-Fenster mit dem Befehl ipconfig (unter Linux wäre der entsprechende Befehl ifconfig), doch bequemer geht es mit Etoolz unter dem Reiter „Eigener Rechner“. Die Ausgabe zeigt Ihnen dessen IP-Adresse und den Hostnamen, den zuständigen DNS-Server (der Domainnamen auflöst) und die Mac-Adressen der eingebauten Ethernet-Chips.

Mittwoch den 19.11.2014 um 11:53 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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