3D-Stadtansichten: Zu einigen deutschen Städten gibt es bereits dreidimensionale Gebäudedarstellungen, beispielsweise für die Innenstädte von Berlin, Hamburg und Dresden. Die Dresdener Stadtansicht (start_dresden.KMZ) wurde besonders aufwendig gestaltet: Insgesamt über 150.000 Gebäude wurden in Klötzchenform umgesetzt, etwa 30 wichtige davon (darunter Zwinger und Frauenkirche) wurden ausführlich modelliert und mit Fotos der Fassaden versehen. Warten Sie einen Moment, falls Sie die fotorealistischen 3D-Modelle nicht gleich sehen – es kann an Ihrer Internet-Verbindung liegen; das Laden dauert einige Zeit.
Weitere Objekte finden Sie – sortiert nach Erdteilen – unter www.pcwelt.de/f7f. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel nur um einzelne Gebäude. Übrigens lassen sich solche Stadtansichten auch mit dem Google-eigenen Gratis-Tool Sketchup erstellen. Mit dem Programm erhalten Anwender die Möglichkeit, 3D-Modelle für Google Earth zu erstellen und bequem in den Geo-Browser einzubinden. Beachten Sie aber, dass der Aufwand hierfür größer ist, als man auf den ersten Blick meint. Sie benötigen nicht nur die genauen Maße der Gebäude, sondern müssen auch beurteilen, welche Fluchtpunkte in welchem Blickwinkel zu sehen sind.
Noch komplizierter wird es, wenn Sie die Häuser mit Texturen (also Bildern der Fassaden) versehen wollen. Hier müssen Sie – sofern Sie Ihr Werk der Community zur Verfügung stellen wollen – aus urheberrechtlichen Gründen sicherstellen, dass Sie über sämtliche Bildrechte verfügen. Am besten ist es, wenn Sie die Bilder selbst gemacht haben. Google hält sich hier nämlich fein raus und bestimmt, dass sich derjenige, der die KMZ- oder KML-Datei veröffentlicht, selbst um die Rechte zu kümmern hat.
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