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Photoshop CS2: Richtige Dateigröße für den Fotodienst

20.04.2007 | 11:21 Uhr |

Sie wollen Ihre Fotos per Internet an einen Druckdienst schicken. Doch selbst nach dem Entfernen von überflüssigen Seitenrändern oder dem Zuschneiden auf das wesentliche Motiv sind die Dateien immer noch viel zu groß – Sie befürchten lange Übertragungszeiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Sie wollen Ihre Fotos per Internet an einen Druckdienst schicken. Doch selbst nach dem Entfernen von überflüssigen Seitenrändern oder dem Zuschneiden auf das wesentliche Motiv sind die Dateien immer noch viel zu groß – Sie befürchten lange Übertragungszeiten.

Lösung:

Sie können Aufnahmen zuschneiden und im selben Arbeitsgang die Dateien auf die tatsächlich erforderliche Größe herunter rechnen. Für Abzüge in Postkartengröße enthalten etwa 8-Megapixel-Dateien tatsächlich zu viel Datenballast – selbst wenn Sie überflüssige Ränder entfernen. Das nachfolgend beschriebene Verfahren funktioniert mit allen Photoshop-Versionen.

So geht’s: Schalten Sie zunächst das Freistellwerkzeug ein, und bearbeiten Sie oben die Leiste mit den Optionen. In das Feld „Breite“ schreiben Sie beispielsweise „15 cm“, in das Feld „Höhe“ tippen Sie „10 cm“. Im Feld „Auflösung“ empfehlen wir „300 Pixel/Zoll“ (also 300 dpi) – ein für hochwertige Ausdrucke allemal ausreichender Wert. Ziehen Sie jetzt einen Rahmen um den Bildbereich, den Sie tatsächlich drucken wollen. Sind Sie mit dem Bildausschnitt zufrieden, drücken Sie die Eingabetaste.

Photoshop schneidet jetzt den Rand weg - aber nicht nur das: Das Grafikprogramm rechnet die Pixelzahl des verbleibenden Motivs so herunter, dass die Datenmenge genau für einen 15x10-Zentimeter-Ausdruck in hochwertiger 300-dpi-Qualität reicht. Die Datei wird nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Sie ist in vielen Fällen nur noch halb so groß wie die Originaldatei aus der Kamera.

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