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Photoshop CS2: Bilder und Fotos verlustfrei skalieren

14.12.2006 | 11:00 Uhr |

Sie haben in Photoshop ein Bild verkleinert und dann wieder vergrößert. Nun wirkt das Foto unscharf. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Sie haben in Photoshop ein Bild verkleinert und dann wieder vergrößert. Nun wirkt das Foto unscharf.

Lösung:


Wenn Sie die Größe von Pixelbildern verändern, gehen durch Interpolation (Berechnung fehlender Bildinformationen) immer Informationen verloren. Der Effekt verstärkt sich, wenn Sie den Vorgang mehrfachwiederholen. Arbeiten Sie daher beim Skalieren in Bildbearbeitungsprogrammen nie mit dem Originalbild, sondern immer mit einer Kopie des Bildes oder der Ebene.

Speziell Photoshop besitzt allerdings in Version CS2 die neuen Smart-Objekte. Diese Funktion erleichtert die Arbeit mit Pixelbildern. Der Bildinhalt lässt sich dabei in einem Container unterbringen, den Sie dann statt des eigentlichen Bildes vergrößern oder verkleinern. Das Original bleibt im Container jederzeit erhalten – wiederholte Größenänderungen haben daher keinen Einfluss auf die Bildqualität. So wenden Sie die Funktion an:

1. Öffnen Sie eine Bilddatei, und blenden Sie das Fenster „Ebenen“ ein (<F7>-Taste).

2. Im Kontextmenü der Ebene wählen Sie „In neuem Smart Objekt gruppieren“. Die Miniaturansicht zeigt jetzt einen weißen Rahmen um das Bild und ein Smart-Objekt-Symbol.

3. Gehen Sie auf „Bearbeiten, Transformieren, Skalieren“, und verändern Sie die Größe durch Ziehen der Anfasspunkte. Wenn Sie dabei die <Shift>-Taste gedrückt halten, behält Photoshop das Seitenverhältnis bei. Mit <Return> übernehmen Sie die Änderung.

4. Wiederholen Sie Schritt 3, und verkleinern und vergrößern Sie das Bild dabei mehrfach nacheinander.

Wenn Sie abschließend das Bild wieder auf die Originalgröße ziehen, stellen Sie – anders als bei der Arbeit ohne Smart-Objekte – keine Änderung der Qualität fest.

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