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So nutzen Sie Paint.net richtig clever

Ob für Briefköpfe, Foren, Chats oder als Desktop-Icons: Gestalten Sie ganz einfach mit kostenloser Software wie Paint.net die Bilder für Ihren PC-Alltag. Plus: So erstellen Sie gratis eigene animierte GIFs.

Bilder braucht es nicht nur fürs digitale Fotoalbum. Im PC- und Weballtag sind sie ein verbreitetes Stilmittel, geben wichtige Informationen preis, verleihen einer Webidentität (was besonders für Unternehmen wichtig ist) oder Stimmung Ausdruck oder verschönern ganz simpel den Computer-Desktop.

Fürs Herstellen und Bearbeiten von Bildern benötigen Sie keine teure Software. Praktisch alles, was wir Ihnen zeigen, erreichen Sie mit dem Gratisprogramm Paint.NET . Entpacken Sie die Datei per Doppelklick und starten Sie die Installation mit einem weiteren Doppelklick. Wir empfehlen die benutzerdefinierte Installation. So bestimmen Sie selbst, ob Paint. NET die Standardanwendung zum Öffnen diverser Bildformate werden soll.

Es gibt viele Quellen für gute Bilder. Aber nicht jedes Bild ist für jeden Zweck geeignet – und bei manchen Quellen gibt es auch rechtliche Aspekte zu beachten. Insbesondere im kommerziellen Einsatz. Die folgenden Tipps helfen bei der Suche.

Digitalkamera: Für kleine Bilder wie Desktop-Icons eignen sich Fotos nicht; es bleiben alle Details auf der Strecke. Für soziale Netzwerke wie Facebook www.facebook.com, für ein Forum oder den Desktop-Hintergrund steht einem guten Foto hingegen nichts im Weg. Hier ist Ihre eigene Digitalkamera die erste Wahl. Das Bearbeiten besteht meist nur noch in der Auswahl eines geeigneten Bildausschnitts und dem Speichern in der perfekten Auflösung.

Einscannen: Ist Ihr Wunschbild nur in gedruckter Form vorhanden? Per Flachbettscanner oder Multifunktionsgerät lesen Sie die Bilder direkt in Paint.NET ein. Legen Sie die Vorlage ein, starten Sie Paint.NET und gehen Sie zu Datei/Übernehmen/Von Scanner oder Kamera. Mittels Doppelklick auf den Scanner öffnet sich ein Dialog, der je nach Gerät und Treiber etwas anders ausschaut.

Für alle gilt: Hier stellen Sie die Weichen für die spätere Nutzung des Bildes: Soll es farbig, nur als Schwarz-Weiß-Zeichnung oder mit Graustufen auf der Harddisk landen? Werfen Sie auch einen Blick auf die Auflösung, die Sie oft über die erweiterten Funktionen erreichen. In unserem Beispiel nennt sich die Option Qualität des gescannten Bildes verbessern. In diesem frühen Stadium darf es gerne eine hohe, druckfähige Auflösung von 300 ppi (Pixel pro Zoll) sein. Herunterrechnen klappt später immer – ein nachträgliches Hochrechnen bringt hingegen einen Qualitätsverlust.

Nach dem Scannen speichern Sie das Bild in der Originalauflösung im vorgeschlagenen Dateiformat (zum Beispiel PNG). Bearbeiten Sie später nur Kopien der Bilddatei, damit Sie notfalls auf das Original zurückgreifen können. Wir haben uns als Beispiel einen Totenkopf herausgepickt, der aus einem bekannten Comic stammt. Den könnte man zu einem Icon, einer Schaltfläche oder zu einem Forumsbild weiterverarbeiten (ein solches Stellvertreterbild in einem Forum nennt man auch Avatar).

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