Moderne Webbrowser enthalten einen Schutz gegen betrügerische Webseiten. Die eine Variante ist datenschutztechnisch harmlos: Der Browser (etwa Firefox 3.0 und Chrome) lädt beim Hersteller oder bei dessen Partner stündlich eine kodierte Liste betrügerischer Webseitenadressen auf den PC herunter. Mit dieser vergleicht das Surfprogramm nun alle Seiten, die der Nutzer aufruft. Gilt eine als gefährlich, gibt der Browser eine Warnung aus.
Anders der Internet Explorer: Er vergleicht jede aufgerufene Webadresse mit einer beim Hersteller oder dessen Partner gespeicherten Liste. Hierbei wird jede Webadresse übermittelt. Der Hersteller kann damit theoretisch sehen, welche Seiten Sie aufrufen. Auf den Phishing-Filter alleine dürfen Sie sich sowieso nicht verlassen. Wer ihn gar nicht braucht, schaltet ihn am besten ab. Im IE7 geht das via Extras/Internetoptionen/Erweitert und „Automatische Websiteprüfung ausschalten“. Im IE8 knipsen Sie die Option „Smart- Screen-Filter aktivieren“ aus. Auf heiklen Seiten können Sie sicherheitshalber immer noch zur Option Sicherheit/SmartScreen-Filter/Diese Webseite überprüfen gehen.
Falls Sie den Phishing-Schutz von Firefox 3.0 deaktivieren wollen, tun Sie das unter dem Punkt Extras/Einstellungen/Sicherheit. Dort schalten Sie die Option „Hinweis anzeigen, falls die besuchte Webseite als Betrugsversuch eingeschätzt wird“ ab.
Im Webbrowser Opera steckt die „Betrugsversuch“-Option unter Extras/Einstellungen/Erweitert/Sicherheit. Allerdings schadet es nicht, diese aktiviert zu lassen. In Google Chrome finden Sie die Einstellung im Werkzeugmenü unter Optionen/Details.
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