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Pfad in der Befehlszeile merken

Sie möchten in der Eingabeaufforderung (2000, XP) schnell in ein anderes Verzeichnis wechseln - und danach wieder zurück. Bei langen Verzeichnispfaden wie "C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer" ist es aber mühsam, immer den vollen Namen einzutippen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

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Problem:

Sie möchten in der Eingabeaufforderung schnell in ein anderes Verzeichnis wechseln - und danach wieder zurück. Bei langen Verzeichnispfaden wie "C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer" ist es aber mühsam, immer den vollen Namen einzutippen.

Lösung:

Ein kurzer Abstecher in ein anderes Verzeichnis ist mit dem Befehlsduo pushd/popd mit wenig Tippaufwand erledigt. Angenommen, Sie möchten vom aktuellen Verzeichnis nach C:\ gehen und später wieder zurück. Dann können Sie mit dem Kommando

pushd c:\

erst den Ordner wechseln und dann mit

popd

zurück ins ursprüngliche Verzeichnis. Bei Datei-Operationen, etwa einer Umkopieraktion auf der Kommandozeile, ist aber die Umgebungsvariable %CD% flexibler. Bei dieser Methode müssen Sie zwar etwas mehr tippen, können aber den Pfad des aktuellen Ordners leicht in weiteren Befehlszeilen weiterverwenden.

Ein Beispiel: Sie befinden sich in einem Ordner, in dem eine Datei liegt, die Sie mit einer Anwendung aufrufen möchten, die ganz woanders liegt. Sichern Sie den aktuellen Pfad mit dem Kommando

set PFAD1=%CD%

in die neue Variable %PFAD1%. Jetzt können Sie mit "cd"in ein anderes Verzeichnis wechseln. Von dort aus können Sie auf die Datei im vorherigen Ordner mit "%PFAD1%\<Dateiname>" zugreifen oder mit "CD %PFAD1%" wieder zurückwechseln.

Wichtig: Falls %PFAD1% Leerzeichen enthält, müssen Sie die Pfadangabe in Anführungszeichen setzen.

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