Um Personen freizustellen, bietet etwa Photo Impact folgende Lösung: Wählen Sie „Objekt, Objekt freistellen“, und malen Sie mit dem Pinsel einen roten Rand um die Person. So geht’s im Detail: Am Hemd entlang ist die Abgrenzung einfach. Dort stellen Sie einen dünnen Pinseldurchmesser ein – etwa 20. Die Locken mischen sich dagegen unentwirrbar mit dem Studiohintergrund – diesen Bereich übermalen Sie komplett mit einem 50er-Durchmesser.
Klicken Sie unten auf „Weiter“. Der Bildhintergrund verschwindet mit einem Klick hinein. Das nächste „Weiter“ trennt die Haare vom Hintergrund.
Unten links stellen Sie die Zoomstufe 1:1 ein – nur so lässt sich das Ergebnis zuverlässig beurteilen. Testen Sie mit dem „Niedrig-Hoch“-Regler, welche Vorgabe das Porträt besonders sauber herausarbeitet. Nach dem nächsten Klick auf „Weiter“ verfeinern Sie das Ergebnis noch.
Schalten Sie ein Auswahlwerkzeug wie das Lasso ein – dazu reicht ein Klick auf <M>. Dann ziehen Sie das freigestellte Motiv in die Datei mit dem neuen Hintergrund. Passt die Größe noch nicht ganz, wechseln Sie mit <Q> zum Verformwerkzeug. Ziehen Sie Ihr Fotomodell an den Eckanfassern größer oder kleiner. Um die Änderung abzuschließen, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf irgendein anderes Werkzeug.
Tipps zum Freistellen
Nur wenige Bildprogramme liefern sinnvolle Funktionen, um einen Strubbelkopf perfekt auszuschneiden. Neben Photo Impact gefällt uns noch Photo Paint aus dem Corel-Draw-Paket. Dort nutzen Sie den „Ausschnitt-Editor“. In Photoshop-Vollversionen nehmen Sie das „Extrahieren“.
Vorab-Montage
Montieren Sie das Porträt noch vor dem Freistellen vor den neuen Hintergrund. Dann sehen Sie nach dem Freistellen besonders schnell, ob das Hauptmotiv perfekt zum Hintergrund passt. Wählen Sie zunächst das Porträtfoto mit <Strg>+<A> aus, kopieren Sie es mit <Strg>+<C>, und fügen Sie es im Zielbild mit <Strg>+<V> wieder ein. Wichtig: Schalten Sie nach dem Freistellen die mittlere Ebene mit dem Augensymbol im Ebenenmanager unsichtbar.
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