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Perfekte Weitwinkelfotos

02.12.2005 | 14:32 Uhr |

Mit Weitwinkel bekommen Sie viel mehr Motiv auf's Foto als mit normalen Objektiven. Digitalworld.de erklärt, wie Weitwinkelaufnahmen am besten gelingen.

Bergpanoramen, die Skyline einer Großstadt – vieles lässt sich nur mit Weitwinkel auf einem Foto unterbringen. Interessant ist die Weitwinkelfotografie allerdings nicht nur deshalb. Wer ein wenig mit dem großen Bildwinkel experimentiert, kann beeindruckende Kunstwerke mit starker perspektivischer Wirkung anfertigen.

VORAUSSETZUNG: Weitwinkelobjektive für Spiegelreflexkameras bis zu 24 Millimeter Brennweite bekommen Sie für vergleichsweise wenig Geld. Dabei gilt: Je kürzer die Brennweite, desto teurer ist das Objektiv.

Beim Kauf eines Weitwinkelobjektivs sollten Sie unbedingt den spezifischen Verlängerungsfaktor der Kamera berücksichtigen. Da die Digitalsensoren in der Regel kleiner sind als das analoge Kleinbildformat, ergibt sich eine Objektivverlängerung. Sie gibt an, welche Wirkung ein Objektiv beim Einsatz an einer herkömmlichen Kleinbildkamera hätte.

Beträgt der Verlängerungsfaktor etwa 1,6 wie bei vielen digitalen Spiegelreflexkameras, hat ein 18-Millimeter-Kleinbildobjektiv die Wirkung eines 28-Millimeter-Objektivs und nimmt eine weniger große Weitwinkelperspektive auf. Für Kompakt-Digicams gibt es spezielle Weitwinkelkonverter. Dabei handelt es sich um brennweitenverkürzende Objektivvorsätze, die Sie einfach auf das vorhandene Objektiv der Kamera schrauben oder aufstecken.

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