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Unterwegs mit VoIP sparen

10.07.2008 | 13:01 Uhr |

Praktisch jedes aktuelle Notebook hat bereits ein WLAN-Funkmodul an Bord. Kombiniert mit einem VoIP-Client können Sie damit per kabellosen Internet-Zugang unterwegs gratis telefonieren.

Telefonieren übers Internet per Voice-over-IP (VoIP) liegt im Trend - und die Technik funktioniert auch unterwegs. Dazu benötigen Sie einen VoIP-Client und einen Internet-Zugang, entweder über ein lokales Netzwerk oder ein WLAN. Den VoIP-Client bekommen Sie in mehreren Varianten: Als Softmodem für Notebooks und Desktop-PCs, als kostenfreies Tool für den PDA oder Ihr Smartphone und fest integriert in Mobiltelefone.

Mit Voice-over-IP mobil gratis anrufen
Das Geld für hohe Telefongebühren können Sie sich sparen, indem Sie Ihre Gespräche über das Internet abwickeln. Anrufe in das Fest- oder Mobilfunknetz kosten zwar auch bei VoIP Geld, doch Gespräche zwischen zwei VoIP-Nutzern sind abgesehen von den eventuell anfallenden Gebühren für den Internet-Zugang kostenlos, zum Beispiel wenn Sie die Freeware Skype verwenden. Aber auch Telefonate in andere VoIP-Netze können gratis sein, wenn die jeweiligen Netzbetreiber die Gespräche gegenseitig kostenlos durchleiten. Web.de, Freenet und Sipgate tun das zurzeit für das jeweils andere Netz - und auch GMX, 1&1, Web.de sowie Schlund und Partner kooperieren. Die Qualität der Sprachübertragung ist ordentlich und die Gesprächspartner sind gut zu verstehen.

Wireless LAN als Basis für mobiles VoIP
Telefoniert wird beim mobilen VoIP mit einer Telefon-Software in Verbindung mit einem Headset oder USB-Telefon. Voraussetzung für die mobile Nutzung von VoIP ist ein Internet-Zugang. Unterwegs steht Ihnen normalerweise kein DSL-Anschluss zur Verfügung. Die Alternative ist ein öffentliches WLAN. Welche Hotels, Internet-Cafés, Restaurants und Bars über einen kostenlosen Hotspot verfügen, finden Sie unter www.hotspot-locations.de oder www.mobileaccess.de heraus. In jedem Fall sollte Ihr Notebook, PDA oder Handy über ein WLAN-Modul verfügen, auch wenn Gespräche via GPRS oder UMTS möglich sind. Dann geht allerdings der Hauptvorteil des Gratis-Telefonierens verloren. PDAs ohne WLAN lassen sich per SD-Kartenslot um eine Funknetzwerkkarte nachrüsten. Am Notebook zeigt die englischsprachige Freeware Network Stumbler 0.4.0 (für Win 2000 und XP) WLANs an; für PDAs nutzen Sie Ministumbler 0.4.

Tipp: Ist gerade kein kostenloser Hotspot in Reichweite, erweist sich das kostenlose Lycos WLAN Sniffer (für Win 2000 und XP) als praktischer Helfer bei der Funknetz-Suche. Das Tool gibt eine Meldung aus, sobald es ein Wireless LAN in in Reichweite erkennt. Wählen Sie den günstigsten Anbieter mit dem für Sie besten Angebot aus der Liste aus, und bauen Sie die Verbindung auf.

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