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Pentium 4 2000A

07.01.2002 | 07:51 Uhr |

Eine flotte CPU. Doch gegen den Athlon XP 2000+ ohne Chance.

Beim Encodieren von Audio- und Videodateien überzeugt der Pentium 4 2000A. Wenn's um Büroanwendungen und Spiele geht, kann die Intel-CPU trotz doppeltem L2-Cache und 333 MHz Taktvorsprung dem Athlon 2000 XP+ nicht das Wasser reichen.

Intel hat den Pentium 4 verkleinert: Dank 0,13-Mikron-Technik gibt der neue CPU-Kern "Northwood" im Vergleich zum Vorgänger bis zu 40 Prozent weniger Wärme ab. Zudem passen mehr Transistoren drauf, deshalb hat Intel den L2-Cache auf 512 KB verdoppelt. Und wie schnitt die CPU im Test ab? Wir nutzten eine Platine mit Intels brandneuem 845D-Chipsatz, 256 MB PC-266-DDR-SDRAM sowie Geforce-3-Grafikkarte unter Win 2000.

Im Sysmark 2000 lag der Pentium 4 2000A mit 265 Punkten fast 6 Prozent vor seinem gleichgetakteten Vorläufer. Richtig Gas gab der Neue bei Spielen: Im UT-Benchmark maßen wir rund 12, beim Spiel Expendable gar 17 Prozent Vorsprung gegenüber dem "alten" Pentium 4 mit 2 GHz - der doppelt so große L2-Cache zahlt sich aus. Um die schnellste AMD-CPU, den Athlon XP 2000+, zu schlagen, reicht's allerdings nicht. Im Sysmark 2000 hat der 1,66-GHz-Athlon einen Vorsprung von 20 Prozent.

Das selbe gilt für Spiele: Im 3D Mark 2001 war die AMD-CPU knapp 8 Prozent flotter. Doch der Pentium 4 hat auch starke Seiten, wie die Benchmarks des MP3-Encoder Gogo 3.08a und des Windows Media Encoder 7 zeigen: Die Intel-CPU war mit 13 respektive 14 Prozent deutlich flotter als AMDs Spitzenmodell.

Ausstattung: 2 GHz, 100 MHz FSB (effektiv 400 MHz), 8 KB L1-, 512 KB L2-Cache, zusätzliche Befehlssätze: MMX, SSE, SSE2

Hersteller/Anbieter

Intel

Telefon

Weblink

www.intel.com

Bewertung

Preis

rund 600 Euro

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