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Die Olympischen Spiele im Internet

08.08.2008 | 14:08 Uhr |

Die olympischen Spiele in Peking haben um 8:08 Uhr (14:08 Uhr deutscher Zeit) begonnen. Auch im Internet finden sich natürlich massig Informationen rund um das Sportereignis des Jahres. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Seiten vor.

Websites, Podcasts, Weblogs

Den offiziellen RSS-Newsfeed zu den olympischen Spielen können Sie unter http://en.beijing2008.cn/rss/ abonnieren. Er liegt allerdings nur in englischer, französischer und spanischer Sprache sowie auf Chinesisch vor. http://en.beijing2008.cn/ und http://www.olympic.org/uk/index_uk.asp sind die offiziellen Webseiten Chinas und des IOC zu dem Ereignis.

Auf Olympia.de steht Sportbegeisterten eine Fülle von Informationen in deutscher Sprache zur Verfügung. Beispielsweise ein Wettkampfkalender. Den umstrittenen Fackellauf , der im Vorfeld der Spiele für politische Auseinandersetzungen herhalten musste, können Sie dort auch noch einmal nachvollziehen.

Selbstverständlich sind alle großen Medien mit eigenen Nachrichten-Kanälen für Olympia vertreten, nur einige Beispiel: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung , n24 , Handelsblatt , Yahoo! , ARD und ZDF sowie der ORF (mit Streaming-Inhalten) aber auch das Lexikon-Unternehmen wissen digital. Die BBC bieten neben einer klassischen Website auch Podcasts an - beides natürlich in englischer Sprache.

Die Deutsche Welle berichtet über das Spektakel in einem Weblog . In dem Olympia-Blog dreht sich die Berichterstattung aber nicht um den eigentlichen Sport, sondern um das Drumherum. Für den Leser eröffnen sich damit ungewöhnliche Einblicke: Beispielsweise begleiten Sie den Blogger der DW in eine chinesische Zahnarztpraxis. Die Los Angeles Times versucht sich ebenso als journalistisch anspruchsvoller Blogger wie die New York Times.

Wenn Sie sich fundiert auf die Spiele vorbereiten wollen, schadet etwas historisches Hintergrundwissen nicht. Hier kommt fast zwangsläufig Wikipedia zum Zug: Sei es mit Informationen zu den olympischen Spielen der Antike und zu deren namensgebenden Austragungsort (der sich anders als bei den Spielen der Neuzeit nicht änderte) sowie zu den olympischen Spielen allgemein . Eine übersichtliche Zeitleiste zu den Spielen der Neuzeit findet sich ebenfalls im Web. Eine wenig bekannte Perle im den Weiten den World Wide Web ist die riesige Literatursammlung der International Olympic Academy , die frei verfügbar im Internet steht.

Seit langem gab es um olympische Spiele nicht mehr so viel Medienrummel im Vorfeld. Der Grund ist die politische Struktur des Veranstalterlandes: China ist keine Demokratie nach westlichem Maßstab, sondern ein von der Kommunistischen Partei autoritär regiertes Land. So war die Entscheidung des IOC, die Spiele 2008 nach Peking zu geben, von Anfang an nicht unumstritten. Verschärft wird die Situation noch durch die Tibet-Frage. Wer sich zu diesem Themenkomplex schlau machen möchte, kann neben den entsprechenden Wikipediaartikeln auch diverse Spezialseiten kontaktieren: http://www.tibet-initiative.de/ , http://www.savetibet.org/de/index.php , http://china.hrw.org/ , http://www.free-tibet.info/ , aber auch http://beijing2008.german.china.org.cn und http://www.china-botschaft.de/det/zt/SabotageakteinTibet/default.htm . Die beiden letztgenannten Angebote spiegeln die Meinung der chinesischen Regierung wider.

Wer die olympischen Spiele auch unterwegs verfolgen will, kann zu einem Angebot von T-Mobile greifen. Fans können via Mobile TV, Web'n'walk-Portal oder SMS/MMS-Ticker live bei allen Höhepunkten dabei sein.

Beim Thema Doping hat man in letzter Zeit in erster Linie an den Radsport gedacht. Doch selbstverständlich sind die olympischen Spiele hiervon auch betroffen, man könnte jetzt schon Wetten darauf abschließen, wie viele Doping-Sünder in Peking entlarvt werden. Einen umfassenden Hintergrundartikel hierzu bietet wieder einmal Wikipedia , die aktuelle Dopingliste findet man hier und zu den Nebenwirkungen von Dopingsubstanzen kann man sich bei der Deutschen Sporthochschule Köln informieren.

Übrigens: Für 77 ausgewählte Staaten in Asien, Afrika und dem Nahen Osten gibt es einen speziellen Youtube-Channel . Für Sportbegeisterte aus Deutschland gilt jedoch der alte Spruch aus Kaufhäusern und Tante-Emma-Läden: "Wir müssen leider draußen bleiben ".

Übrigens: Falls Sie die Olympia-Berichterstattung von Ihrem Arbeitsplatz aus verfolgen wollen, sollten Sie das vorher mit Ihrem Arbeitgeber klären .

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