Windows-Befehle
tracert und pathping: Route von Datenpaketen anzeigen
Mit dem Befehl tracert (Vorsicht: Verwechslungsgefahr mit Linux, wo der Befehl traceroute lautet) und den entsprechenden Parametern lassen sich der Weg und alle Zwischenstationen (die so genannten Hops) eines Datenpakets zwischen zwei Hosts anzeigen. Geben Sie beispielsweise "tracert www.pcwelt.de" ein. Sie erfahren dann, dass das Datenpaket an pcwelt.de über – in unserem konkreten Beispiel siehe Screenshot – acht Hops geht. Angefangen mit der Fritzbox (die unser Standard-Gateway ist) über sechs Zwischenstationen (beispielsweise bei unserem Provider, diversen Routern und Gateways) bis zum Zielserver von pcwelt.de. Sie erfahren zudem, wieviel Zeit das Datenpaket von einer Station zur nächsten benötigt. Für Tracert gibt es unter der Free- und Shareware Visualisierungs-Tools, die eine Art Weltkarte liefern, auf der die Route Ihres Paketes eingezeichnet ist.
Tracert kann sowohl mit einer IP-Adresse als auch mit einem Hostnamen genutzt werden. Zu Hostnamen gibt Tracert die IP-Adresse an.
Der Ausdruck Time to Live TTL bezeichnet übrigens die Lebensdauer eines Datenpaketes im Netz. Maximal kann ein Paket über 255 Router gehen, wobei Time to Live bei jedem Routerübergang (Hop) um eins reduziert wird. Erreicht TTL 0 und konnte es bis dahin nicht zugestellt werden, wird das Paket verworfen.
Der Ausdruck Time to Live TTL bezeichnet übrigens die Lebensdauer eines Datenpaketes im Netz. Maximal kann ein Paket über 255 Router gehen, wobei Time to Live bei jedem Routerübergang (Hop) um eins reduziert wird. Erreicht TTL 0 und konnte es bis dahin nicht zugestellt werden, wird das Paket verworfen.
Pathping ist die Weiterentwicklung der Befehle tracert und ping. Der obere Teil der Ausgabe entspricht weitgehend dem Ergebnis von tracert. Darunter folgte eine ausführliche Analyse mit Informationen zur Weiterleitung der Datenpakete über die einzelnen Hops. Alle Zwischenstationen respektive Router erhalten Pings, anhand deren Antworten berechnet Pathping eine Statistik. Paketverluste und Antwortzeiten werden zu jedem einzelnen Router angezeigt, somit lassen sich Ursachen für Fehler innerhalb einer Route schnell identifizieren.
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24.12.11
Es gab einmal ein Betriebssystem, das hieß DOS (oder genauer MS-DOS). Das steht bekanntlich für Disk Operating System. Für viele Leute ist DOS ein schwarzer Bildschirm (oder ein schwarzes Fenster) wo man dann Befehle eintippen kann. Möglicherweise sprechen daher Leute immer noch von DOS-Befehlen, wenn Sie die Windows-Kommandozeile (bzw. den Windows-Befehlsprozessor) meinen. Richtig ist das allerdings nicht. Der Befehl "ver" gibt daher auch nicht die DOS-Version aus, sondern die Windows-Version, etwa "Microsoft Windows [Version 6.1.7601]".
Ein 32-Bit-Windows kennt auch noch eine Emulation über Command.com (statt cmd.exe), die sich dann als "Microsoft(R) Windows DOS" meldet. Hier könnte man tatsächlich von einer DOS-Emulation reden. "ver" liefert aber auch hier nicht die DOS-Version. Welche sollte das auch sein? MS-DOS 6.1;-)
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24.12.11
Machen doch heute diverse Programme, Gadgets und Webseiten - dafür braucht man keinen Befehl.
Aber angeben kann man gut damit....
Gruß kingjon
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24.12.11
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