Wenn Sie Ihren
BlackBerry Bold verlieren, können Sie bereits eine erste Hürde einbauen, damit der Finder oder Dieb nicht an Ihre Daten gelangt. Sie können nämlich ein Passwort festlegen, ohne das der Zugriff auf die Daten nicht möglich ist. Die Authentifizierung ist standardmäßig auf zehn Versuche beschränkt. Danach wird der Gerätespeicher automatisch gelöscht.
Darüber hinaus können Systemadministratoren Daten von verlorenen oder gestohlenen BlackBerry-Smartphones sperren oder löschen - per Befehl aus der Ferne (Remote Wipe) über den zentralen Firmenserver. Die Daten werden dabei„gescrubbt“, also mehrfach überschrieben. Da hilft dem Dieb auch kein Entfernen der Batterie, um den Vorgang zu stoppen. Sobald der BlackBerry den so genannten „Kill“-Befehl empfangen hat, wird der Löschvorgang immer gestartet, sobald der BlackBerry Bold eingeschaltet wird.
Wenn Sie Ihren BlackBerry Bold einmal verkaufen wollen, können Sie die Datenlöschfunktion auch manuell anwerfen. Dazu gehen Sie in die Einstellungen, klicken auf Sicherheitsoptionen/ Sicherheitslöschung und drücken dann das Trackpad. Setzen Sie ein Häckchen bei „E-Mails, Kontakte, usw“, bei „vom Benutzer installierte Anwendungen“ und bei „Medienkarte“ (wenn Sie die Speicherkarte mitverkaufen). Geben Sie dann das Stichwort „blackberry“ ein und schon startet der Lösch-Prozess, der bis zu einigen Minuten dauern kann.
Fazit
Der BlackBerry Bold sichert sämtliche persönliche Daten von der E-Mail über Kontakt- und Kalenderdaten bis zu Browser-Informationen und Foto respektive Videos mithilfe eines leistungsstarken Verschlüsselungsschemas. Dabei sind nicht nur die lokal auf dem BlackBerry gespeicherten Daten geschützt, sondern auch alle gesendeten und empfangenen Daten während der Übertragung. Bemüht sich ein Fremder um Zugriff auf die auf dem BlackBery gespeicherten Informationen, muss er das Kennwort für den Zugriff kennen. Nach zehn Fehlversuchen zerstören sich die Daten auf dem BlackBerry von selbst.
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