Das AIGLX-Projekt wurde von der Fedora-Gemeinde und den Xorg-Entwicklern ins Leben gerufen. Im Gegensatz zu Xgl, bei dem letztendlich ein neuer X-Server entstehen soll, wollen die AIGLX-Entwickler den bestehenden X-Server 3D-tauglich umschreiben. Die beiden Projekte kooperieren jedoch.
Während Xgl aufgrund seiner Architektur den Grafikkartenherstellern wenig Arbeit in der Treiberentwicklung abverlangt, da es lediglich die OpenGL-Schnittstelle erfordert, integriert das AIGLX-Projekt zusätzlich die OpenGL-Erweiterung Direct Rendering, über die auch 3D-Spiele zusätzliche Funktionen nutzen können.
Dieser Weg erfordert zwar Anpassungen in den proprietären Treibern der Hardware-Hersteller, gibt diesen aber die Gelegenheit, Linux-Anwendern weitere kartenspezifische Funktionen zur Verfügung zu stellen. AIGLX befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und funktioniert bisher nur mit wenigen Grafikkarten.
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