Paketdienste: Linux-Software installieren

Montag den 06.08.2007 um 08:30 Uhr

von Enrico Thierbach

Egal, ob Debian, Ubuntu oder Suse: Bei der Installation von Linux-Software helfen Paketmanager wie apt oder rpm. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie Software selbst kompilieren.
Auch auf Ihrem Linux-System können sich einige hundert oder tausend Software-Pakete befinden und viele davon sind voneinander abhängig: Ein Beispiel: Eine Anwendung "A" benötigt ein Bibliothekspaket "lib" in mindestens der Version 5.1, Programm "B" braucht dieselbe Bibliothek, aber in Version 5.2, und für "C" muss es eine ältere Version 4 sein, deshalb muss auch diese Version installiert sein.

Der von Red Hat entwickelte Paketmanager "Red Hat Package Manager" kommt mittlerweile nicht nur in Red-Hat-Distributionen wie RHEL oder Fedora zum Einsatz, auch andere Distributionen, etwa Suse, setzen bei der Software-Verwaltung auf RPM. RPM stellt sicher, dass die Voraussetzungen für alle installierten Pakete erfüllt sind:

Benötigt ein neu zu installierendes Paket zusätzliche, noch nicht installierte Software, verweigert RPM vorerst die Installation. RPM verweigert auch das Entfernen von Software, wenn diese von anderen, noch installierten Paketen benötigt wird.

Gleichzeitig vereinfacht RPM die Einrichtung neuer Software. Entwickler können mit RPM dafür sorgen, dass bei der Installation eines Paketes bestimmte Befehle ausgeführt werden, um die Software zu konfigurieren. Auch für eine spätere Deinstallation können die Entwickler solche Befehle festlegen, etwa, um dann nicht länger benötigte Dateien zu löschen.

Wir stellen im Folgenden die konsolenbasierte Nutzung vor, die auf allen RPMbasierten Systemen funktioniert. Diese bringen jeweils unterschiedliche grafische Tools mit, um RPM Pakete zu installieren. Unter Suse Linux sind das etwa Yast, Zen oder Smart, Fedora setzt dagegen vorwiegend auf Yum.

Montag den 06.08.2007 um 08:30 Uhr

von Enrico Thierbach

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