PM-Tools-Vorstellung

Clocking IT, Google Sites & Ace Project

Dienstag, 01.05.2012 | 07:57 von Diego Wyllie

Clocking IT: Multilinguales PM-Tool

Clocking IT: Open Source
Vergrößern Clocking IT: Open Source

Clocking IT ” ist ein weiteres Online-Tool. Die Open-Source-Lösung wurde in Ruby On Rails geschrieben und ist vor allem bei Software-Entwicklern bekannt. Aufgabenverwaltungs- und Projektmanagement-Module vervollständigen den Funktionsumfang des PM-Hilfsmittels, das ursprünglich als Zeiterfassungs-Tool  entwickelt wurde.

Anwender  erfassen mit „Clocking IT“ ihre aufgewendete Zeit und gliedern die Projekte in Aufgaben, um diese Mitarbeitern zuzuordnen. Weiter können sie Milestones, Deadlines und Gantt-Diagramme anlegen.  Wer möchte kann zudem nicht benötigte Programm-Module ausblenden. An kollaborativen Funktionen besitzt „Clocking IT“ ein Wiki für die Projekt-Dokumentation und ein Chat-Modul.

Die Lösung wird kostenlos angeboten und ist in 14 Sprachen verfügbar. Der Quellcode kann zudem auf den eigenen Server installiert werden.

Google Sites: Technisches Know-How vorausgesetzt

Google Sites: Zur zentralen PM-Umgebung
umgestalten
Vergrößern Google Sites: Zur zentralen PM-Umgebung umgestalten

GoogleSites “ wurde genaugenommen nicht für das Projektmanagement konzipiert. Trotzdem lässt sich die kostenlose Plattform für Wikis mit technischem Know-How zu einer zentralen Projekt-Management-Umgebung umgestalten. Die verschiedenen angebotenen Collaboration-Werkzeuge von Google decken in Kombination fast den vollständigen Funktionsumfang von Basecamp, Copper Project und 5pm ab.

Wer schnell einsteigen möchte, greift zur „Project Tracking Template“-Vorlage, da es eine Timeline besitzt. In dieser werden alle Projekt-Termine angezeigt, nachdem sie mit Google Calendar umgesetzt wurden. Nutzer finden daneben einen Bereich vor, indem sie Aufgaben verwalten und Dateien hochladen können. „Google Sites“ lässt sich zudem individuell anpassen.

Ace Project: Lizenziertes System

Ace Project: Lizenzsystem
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Bei „ Ace Project “ handelt es sich um ein lizenziertes System, das auch gratis genutzt werden kann. Mietlösungen bieten zwar einige Vorteile wie: fehlender Administrationsaufwand, niedrige Anfangsinvestitionen, kalkulierbare Kosten und einen schnellen Einstieg. Des Weiteren handelt es sich größtenteils um SaaS-Lösungen.

Wer seine Projektdaten nicht aus der Hand geben möchte, verzichtet auf On-Demand-Tools und verwendet stattdessen ein lizensiertes System. „Ace Project“ verfügt über alle herkömmlichen PM-Funktionen: Collaboration, Dokumentenverwaltung, Gantt-Diagramme, Projektkalender und detailliertes Reporting. Außerdem gibt es verschiedene „Nice to Have“-Features. So lässt sich beispielsweise die Benutzeroberfläche an das eigene Corporate Design anpassen und mittels dem offenen Application Programming Interface können weitere Systeme ins Unternehmen integriert werden.  

Anwender erhalten bei der gratis Basis-Version eine unbegrenzte Anzahl an Nutzern und können höchstens ein Project mit 50 Aufgaben verwalten. Wer mehr benötigt muss eine kostenpflichtige Lizenz erwerben. Diese ist ab 24 US-Dollar pro Monat erhältlich.

Dienstag, 01.05.2012 | 07:57 von Diego Wyllie
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