Ein Wireless LAN lässt sich in zwei unterschiedlichen Netzwerkvarianten aufbauen: Im so genannten Ad-hoc-Modus funken alle PCs oder Notebooks direkt mit- einander, müssen sich dazu aber alle gegenseitig "hören" können, also innerhalb der Funkreichweite sein, damit es nicht zu Störungen kommt.
Ad-hoc-Verbindungen sind immer dann praktisch, wenn Sie auf einfache Weise Daten zwischen zwei oder mehr Rechnern übertragen wollen. Das ist beispielsweise besonders zweckmäßig, wenn ein Bekannter sein Notebook zu Ihnen mitbringt und Sie ein paar Dateien kopieren möchten. Maximal 16 Geräte lassen sich auf diese Weise zusammenfassen. Die benötigte Hardware: pro Rechner beziehungsweise Gerät eine Funknetzwerkkarte.
Nachteil: Jeder Rechner im Ad-hoc-Netz muss direkten Funkkontakt zu sämtlichen anderen Geräten halten - dadurch ist die Reichweite in der Praxis stark eingeschränkt. Wollen Sie dagegen ein richtiges Netzwerk aufbauen, greifen Sie zum Infrastruktur- oder Access-Point-Modus. Hierbei dienen ein oder mehrere Access Points als Vermittlungsstation.
Die drahtlos angebundenen Rechner funken den Access Point an, und dieser verteilt die Daten an die Empfänger. Deshalb braucht ein PC oder ein Notebook nur Verbindung zum nächsten Access Point, um ins drahtlose Netz eingebunden zu sein. Dabei funktioniert ein Access Point ähnlich wie ein Switch oder Hub bei herkömmlichen Netzen und schaufelt die Daten zwischen den Geräten hin und her. Die Minimalausstattung für ein solches Netz: zwei WLAN-Karten und ein Access Point.
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