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30 Quick-Tipps für Windows & Co.

09.10.2007 | 11:50 Uhr |

Ihr PC soll optimal funktionieren. Sie haben aber keine Zeit für komplizierte Tüfteleien, sondern wollen ohne Umwege zu schnellen Lösungen kommen. Unsere Tipps helfen im Handumdrehen weiter.

Geräte-Details: Mehr Details zu jeder angeschlossenen Komponenten können Sie abrufen, indem Sie eine neue Umgebungsvariable setzen
Vergrößern Geräte-Details: Mehr Details zu jeder angeschlossenen Komponenten können Sie abrufen, indem Sie eine neue Umgebungsvariable setzen
© 2014

Windows läuft in der Regel stabil und die Anwendungen machen auch meist, was sie sollen. Aber eben nicht immer. Häufig sind es eher kleine Nervereien und lästige Kleinigkeiten, die das reibungslose Arbeiten verhindern. Und manchmal sorgt schon eine Drehung an der richtigen Stellschraube für mehr Komfort oder Leistung. Wie und wo das geht, erfahren Sie in unseren 30 kleinen, aber wirkungsvollen Tipps.

Viele der beschriebenen Windows-Einstellungen sind einfach über die Systemsteuerung zu erreichen. Aber Microsoft hat hier zur Wahrung der Übersichtlichkeit nicht alles Mögliche untergebracht. Einige interessante Funktionen lassen sich daher nur durch Eingriff in die Registry aktivieren und nutzen. So werden Sie über einen Registry-Eintrag beispielsweise die automatische aber meist nutzlose Suche nach Treibern über das Internet los oder löschen Benutzerspuren in der Auslagerungsdatei beim Herunterfahren.

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1. Taskleiste verschieben

Die Windows-Taskleiste befindet sich standardmäßig ganz unten am Desktop, lässt sich mit der Maus aber auch an einen anderen Bildschirmrand verschieben. Wenn das nicht zu funktionieren scheint, müssen Sie zunächst nach Rechtsklick auf eine freie Stelle die Option „Taskleiste fixieren" deaktivieren. Auch danach bleibt die Leiste eventuell an Ort und Stelle, wenn Sie das Drag & Drop an einer ungeeigneten Stelle ansetzen – etwa innerhalb einer Symbolleiste wie der Schnellstartleiste. Am sichersten ist der Klick auf die Uhr im Systray. Ziehen Sie nun die Taskleiste an den gewünschten Rand.

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2. Fehlerberichterstattung ausschalten

Sie können unter Windows XP die lästige Fehlerberichterstattung deaktivieren, die bei diversen Anwendungsfehlern und Abstürzen erscheint. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz, gehen Sie auf „Eigenschaften", und öffnen Sie die Registerkarte „Erweitert". Jetzt klicken Sie rechts unten auf den Button „Fehlerberichterstattung" und wählen im Folgedialog die Option „Fehlerberichterstattung deaktivieren".

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3. Mehr Infos im Geräte-Manager anzeigen

Wenn Sie genauer über die installierten Geräte Bescheid wissen wollen, reicht es unter Windows XP, eine neue Umgebungsvariable zu setzen. Öffnen Sie dazu in der Systemsteuerung den Punkt "System, Erweitert", und klicken Sie dort auf "Umgebungsvariablen". Legen Sie im unteren Fensterbereich eine neue Systemvariable mit dem Namen DEVMGR_SHOW_DETAILS und dem Wert "1" an. Nachdem Sie den neuen Eintrag bestätigt haben, erhalten Sie für die einzelnen Hardware-Komponenten im Geräte-Manager das neue Register "Details". Hier erfahren Sie nun unter anderem das Datum der letzten Firmware-Änderung.

Höchst-Leiste: Die Taskleiste kann per Drag & Drop an jeden beliebigen Bildschirmrand gezogen werden
Vergrößern Höchst-Leiste: Die Taskleiste kann per Drag & Drop an jeden beliebigen Bildschirmrand gezogen werden
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Über die weitere neue Umgebungsvariable mit dem Namen „DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES" werden Ihnen außerdem alle Geräte angezeigt, die nicht mehr angeschlossen, aber deren Treiber noch installiert sind.

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