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PC-Start: Quick Boot

04.08.2006 | 05:30 Uhr |

Ein standardmäßig eingestellter PC verplempert beim Hochfahren unnötig Zeit. Wir sagen Ihnen, wie Sie mit Quick Boot Abhilfe schaffen.

Quick Boot: Wenn diese Option nicht aktiv ist, prüft das Bios bei jedem Start die im PC installierte Hardware ganz besonders sorgfältig. Das ist aufwendig – vor allem der Test des installierten Speichers frisst Zeit. Denn das Bios schreibt dafür Testdaten in den gesamten Arbeitsspeicher und liest sie wieder aus, um sie mit den ursprünglichen Datenmustern zu vergleichen. Das aber benötigt vor allem bei großzügigem Speicherausbau eine Weile.

Alternative Bezeichnungen: „Quick Power On self Test“ oder „Fast Boot“.

Empfohlene Konfiguration

In der Standardkonfiguration ist diese Option immer deaktiviert. Das Bios führt also den kompletten Selbsttest aus. Bei Problemen können Profis durch die englischsprachige Meldung beim Start sofort die Ursache eingrenzen. Wenn sich beispielsweise beim PC-Transport das Datenkabel eines Laufwerks gelockert hat, findet das Bios das Gerät beim nächsten Start nicht mehr und meldet das. So gibt es keine Überraschung, wenn Sie erst nach einer Weile das Brennprogramm starten und die Software den Brenner nicht ansteuern kann. Sie sehen die Bios-Meldung und müssen nicht erst lange suchen. Andererseits verlangsamt der gründliche PC-Test den Start des Rechners enorm.

Tuning: Stellen Sie die Option auf „Enabled“ beziehungsweise „On“. Der Rechner startet dann wesentlich schneller – die Bootzeit lässt sich so oft bis auf ein Drittel verkürzen. Und sollte es einmal Probleme mit der Hardware geben, können Sie zur Fehlersuche immer noch problemlos den gründlichen Test aktivieren, indem Sie die Schnellstart-Option wieder deaktivieren.

Dieser Artikel ist nur ein kurzer Ausschnitt auf dem Top-Thema der PC-WELT 9/2006 "Bios von A bis Z". Das Heft liegt ab sofort am Kiosk.

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