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Heroes of Might & Magic

12.11.2007 | 12:34 Uhr |

Seit Rundenstrategiespiele aus der Mode gekommen sind, werden kaum noch Titel aus diesem Genre entwickelt. Wie gut, dass zumindest die Heroes die Fahne hochhalten - bis heute.

Anno 1990 bringt das Entwicklerstudio New World Computing ein Strategiespiel auf den Markt. Es nennt sich King’s Bounty und gibt dem Spieler die Kontrolle über einen Helden, der sich rundenweise über eine Weltkarte bewegt, Schätze einsammelt und in Burgen neue Truppen anwirbt.

Kämpfen darf man natürlich auch, und zwar in einem eigenen Modus, der ebenfalls rundenbasiert abläuft. King’s Bounty ist der Vorläufer zu einer der beliebtesten Rundenstrategie-Reihen: Heroes of Might & Magic .

Als 1995 King’s Bounty 2 erscheinen sollte, entschieden sich die Entwickler, den Titel in Heroes of Might & Magic umzubenennen. New World Computing wollte vom Erfolg profitieren, den ihre Rollenspiel-Reihe Might & Magic feierte. Deshalb erinnern einige Heroes-Charaktere an ihre Pendants aus der Rollenspiel-Serie. Die Hintergrundgeschichte entstand allerdings völlig isoliert und erzählt von König Morglin Eisenfaust, den es auf den Kontinent Enroth verschlägt. Zu seinem Pech wollen sich dort bereits drei andere Herrscher niederlassen. Das bedeutet natürlich Krieg, und den sollen Sie für einen der vier Könige austragen.

An Abwechslung mangelt es dabei weiß Gott nicht, weil jede Partei sehr unterschiedliche Einheiten aufs Feld führt. Kämpfen Sie beispielsweise für die Berg-Fraktion, dann steuern Sie hauptsächlich fliegende Kreaturen wie Greifen, Drachen und Gargoyles. Die haben zwar viel Lebensenergie und können Hindernisse einfach überfliegen, dafür kosten sie auch entsprechend viel. Die Menschen halten mit günstigeren Einheiten in größerer Zahl dagegen.

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