Wir beantworten 20 wichtige Fragen zu Starcraft 2: Wings of Liberty – zur Solo-Kampagne, zum Mehrspieler-Modus und zum neuen Battlenet.
Mit Starcraft 2: Wings of Liberty erscheint am 27. Juli das wichtigste Strategiespiel seit Zerglingsgedenken. Obwohl die grundlegende Spielmechanik gleich bleibt, wird sich darin einiges ändern, vor allem bei der Kampagne.
Der Solo-Feldzug wird nämlich mit Missionswahl, Forschung sowie Upgrade-Kauf aufgewertet und auf drei Episoden aufgeteilt. Beim Mehrspieler-Modus steckt der Teufel hingegen im Detail. Denn hier gibt es zahlreiche kleine Änderungen, die sich trotzdem deutlich auf die Partien auswirken. Außerdem hat Blizzard seine Online-Plattform Battlenet generalüberholt – mit guten, aber auch mit unerfreulichen Folgen. Welchen? Das lesen Sie hier, in diesem Artikel beantworten wir nämlich noch vor dem Test die 20 wichtigsten Fragen zu Starcraft 2: Wings of Liberty.
Ja. Starcraft 2 muss über Blizzards Online-Plattform Battlenet freigeschaltet werden. Hierfür müssen Sie dort einen Account anlegen.
Nein. Bei der Registrierung wird die Serienummer von Starcraft 2 untrennbar mit ihrem Battlenet-Account verknüpft. Zudem verbietet Blizzard in den Battlenet-Nutzungsbestimmungen den Weiterverkauf (und sogar das Verschenken!) von Benutzerkontos.
Nein. Zwar müssen Sie Starcraft 2 zunächst online aktivieren, danach müssen Sie sich aber nicht bei jedem Spielstart im Battlenet einloggen – zumindest, wenn Sie nur die Kampagne spielen möchten. Hierzu klicken Sie im Anmelde-Bildschirm von Starcraft 2 auf den Button "als Gast spielen", um offline zu bleiben. Im Offline-Modus sammeln Sie allerdings keine Erfolge (spielerisch bedeutungslose Punkte, mit denen Sie Ihre Battlenet-Freunde beeindrucken können).
Das neue Battlenet soll alle künftigen Blizzard-Spiele verbinden. So können Sie beispielsweise auch in Starcraft 2 mit Freunden chatten, die gerade Diablo 3 oder World of Warcraft: Cataclysm spielen. Außerdem dürfen Sie Spielergruppen bilden, die gemeinsam von einem Multiplayer-Match zum nächsten ziehen.
Hinzu kommen freischaltbare Erfolge und ein verbessertes Matchmaking. Bei Letzterem soll Starcraft 2 sogar Ihre Spielweise analysieren, um dann gleichstarke Rivalen zu suchen. Davon war im Betatest allerdings nicht viel zu spüren: Wir trafen sowohl auf deutlich schwächere als auch auf deutlich stärkere Gegner.
Derzeit noch unkomortabel ist, dass Spieler von unterschiedlichen Kontinenten nicht mit- oder gegeneinander antreten können, denn jede Region hat ihre eigenen Server. Außerdem gibt es keinen generellen Chat-Kanal, Sie können nur direkt mit einem Freund oder mit den Mitgliedern Ihrer Gruppe sprechen. Beide Nachteile möchte Blizzard mit Patches beheben.
Nein. Mehrspieler-Partien laufen grundsätzlich online über das Battlenet.
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