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PC-Kühlung: Schwierigkeiten mit modifizierten Kabeln

Sie haben die Flachband-Festplattenkabel "gerundet", damit sie nicht den Luftaustausch behindern und der PC nicht zu heiß wird. Dazu habe Sie die einzelnen Adern aufgetrennt und zu Strängen zusammengefasst. Doch seitdem ist die Datenrate der Festplatten gesunken. Woran das liegt, erklärt Ihnen die PC-WELT:

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Profi

Zeitaufwand

Hoch

Problem:

Sie haben die Flachband-Festplattenkabel "gerundet", damit sie nicht den Luftaustausch behindern und der PC nicht zu heiß wird. Dazu habe Sie die einzelnen Adern aufgetrennt und zu Strängen zusammengefasst. Doch seitdem ist die Datenrate der Festplatten gesunken.

Lösung:

Festplattenkabel sind heikel, vor allem die 80-poligen für Ultra-DMA/66 und -100. Bei diesen dürfen Sie die einzelnen Adern nicht auftrennen, da laut Spezifikation neben jedem Signalkabel eine Masseleitung liegen muss, die die Signale voneinander abschirmt.

Das ist bei einem "Kabelbüschel" nicht mehr gegeben - es kommt zu Übertragungsfehlern. Sie müssen sich wohl oder übel ein neues Kabel kaufen. Wie Sie es rund kriegen, ohne zu schneiden, erfahren Sie im Artikel "Tunen wie die Profis", PC-WELT 6/2001, Seite 124, Tipp 10 ( auch Online hier ).

Ist Ihnen das zu unprofessionell, können Sie fertige, runde Kabel verwenden (Anbieter etwa: Frozen Silicon , Tel. 01805/376936; Preis: rund 18 Euro). Hier sind je eine Signal- und Masseleitung verdrillt, so dass auch Ultra-DMA unproblematisch ist.

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