PC-Check

System-Analyse und Treiber-Update

Sonntag, 15.02.2009 | 10:03 von Michael Schmelzle, Ines Walke-Chomjakov
Der Rechner startet langsamer. Komponenten wie Festplatte oder Grafikkarte machen Mucken. Im schlimmsten Fall haben Sie Probleme beim Öffnen oder Speichern von Dateien, Starten von Programmen oder Ansteuern von Laufwerken. Mit den richtigen Tools bleiben Sie Herr des Geschehens, erkennen Schwachstellen und halten Ihre PC-Hardware auf lange Sicht fit.
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Nur ein gesunder Rechner verrichtet seine Arbeit zuverlässig. Damit das so bleibt, müssen Sie bei der Hardware Vorsorge treffen. Stabilität gewährleisten korrekt eingestellte Hardware-Parameter. Analyse-Tools zeigen detailliert auf, wenn es doch irgendwo hakt. Zur Prophylaxe gehören zudem Treiber-Updates, insbesondere für die Grafikkarte und die Hauptplatine.

Analyse
Ideal für den Hardware-Gesundheitscheck ist der Stresstest. Er fordert einzelne Komponenten aufs Äußerste und entlarvt so potenzielle Schwachstellen sowie drohende Defekte.

System: Einen Komplett-Check machen Sie mit dem Analyseprogramm Everest Ultimate Edition (30-Tage-Demo). Die kostenpflichtige Software (rund 30 Dollar pro Lizenz) enthält Stresstests für CPU, Festplatte, Cache und Arbeitsspeicher. Zudem prüft Everest nahezu alle wichtigen Hardware-Parameter wie beispielsweise die Spannungsversorgung von CPU, Chipsatz sowie Arbeitsspeicher und fasst die System-Analyse in einem übersichtlichen Report zusammen.

Festplatte: Den Laufwerks-Check übernimmt das englischsprachige HD Tune . Über die Schaltfläche „Error Scan“ spüren Sie beispielsweise defekte Sektoren auf. Das Tool besitzt aber auch eine Benchmark-Funktion, mit der Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Festplatten prüfen können.

Grafikkarte: ATI-Tool ist eigentlich dazu gedacht, den Chip- und Speichertakt von Grafikkarten hochzujubeln. Dazu besitzt die englischsprachige Freeware eine automatische Übertaktungsfunktion, die sich Megahertz für Megahertz an die individuelle Leistungsgrenze Ihrer Grafikkarte herantastet – ideal für einen kontrollierten Stresstest.

Sonntag, 15.02.2009 | 10:03 von Michael Schmelzle, Ines Walke-Chomjakov
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