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P2P: Sie haben Post - von der Plattenindustrie

14.08.2003 | 16:34 Uhr |

Nutzer von illegalen Musiktauschbörsen müssen sich auf unliebsame E-Mails einstellen: Die deutsche Plattenindustrie verschickt von diesem Donnerstag an E-Mail-Warnungen an Websurfer, die besonders viele Songs in die Tauschbörsen einstellen.

Nutzer von illegalen Musiktauschbörsen müssen sich auf unliebsame E-Mails einstellen: Die deutsche Plattenindustrie verschickt von diesem Donnerstag an E-Mail-Warnungen an Websurfer, die besonders viele Songs in die Tauschbörsen einstellen.

"Urheberrechtsverletzungen können sowohl Schadenersatzforderungen als auch strafrechtliche Sanktionen zur Folge haben. Wir fordern Sie dringend auf, die Musiktitel nicht Dritten zur Verfügung zu stellen", heißt es in der Mail, wie die Deutsche Landesgruppe des Weltphonoverbandes IFPI am Donnerstag auf der Popkomm in Köln mitteilte.

Dabei nutze der Verband die Mailprogramme der illegalen Tauschbörsen. Gleichzeitig wird in der Mail auf die neue Webseite hingewiesen, auf der Informationen zum Urheberrecht und zu Musik im Internet enthalten sind.

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