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Organisierte Verbrechersyndikate immer stärker im Internet vertreten

09.10.2003 | 12:51 Uhr |

Organisierte Verbrechersyndikate verlagern ihre kriminellen Aktivitäten zunehmend ins Internet. Dabei erweisen sich die Täter als äußerst flexibel und entdecken ständig neue lukrative Geschäftsideen.

Organisierte Verbrechersyndikate verlagern ihre kriminellen Aktivitäten zunehmend ins Internet. Dabei erweisen sich die Täter als äußerst flexibel und entdecken ständig neue lukrative Geschäftsideen. Um das erforderliche Know-how zu erhalten, schätzt Detective Superintendent Len Hynds, Chef von Großbritanniens National Hi-Tech Crime Unit ( ), dass die Verbrecherringe dabei auch technisch versierte Programmierer rekrutieren. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation " Computerwoche ".

Eine zunehmend beliebte Methode ist etwa das "Website Spoofing". Dabei erstellen die Verbrecher eine Internet-Seite, die im Look und Feel einer Bank- oder Unternehmens-Homepage ähnelt. Anschließend werden ahnungslose Internet-Nutzer etwa via E-Mails auf die gefälschte Website gelotst und aufgefordert, ihre Kreditkartennummer und andere Bankdetails anzugeben. Nach Angaben des NHTCU wurden in diesem Jahr bereits 40 britischen Firmen Opfer von Betrügereien dieser Art, 2002 waren es lediglich sieben.

Auch das Hacken ist längst nicht mehr ausschließliche Domäne von gelangweilten Teenagern. So haben die kriminellen Elemente längst herausgefunden, dass sich die Androhung einer DoS-Attacke (Denial of Service) ideal für Schutzgeldforderungen eignet.

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