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Ordner öffnen per Shell-Befehl

Viele Verzeichnisse sind über den Explorer nur umständlich zu erreichen, zum Beispiel das eigene Profil, der Desktop oder das System32-Verzeichnis. Gibt es eine Möglichkeit, diese Ordner direkt per Link aufzurufen, ohne zu wissen, wie sie im Einzelnen heißen und wo sie liegen? Gibt es. Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Viele Verzeichnisse sind über den Explorer nur umständlich zu erreichen, zum Beispiel das eigene Profil, der Desktop oder das System32-Verzeichnis. Gibt es eine Möglichkeit, diese Ordner direkt per Link aufzurufen, ohne zu wissen, wie sie im Einzelnen heißen und wo sie liegen?

Lösung:

Die Registry-Schlüssel "Shell Folders" und "User Shell Folders" (in Windows 2000, XP) definieren an verschiedenen Stellen der Registry standardmäßig eine ganze Reihe von Spezial-Ordnern. Dazu wird für jeden Ordner automatisch eine neue Zeichenfolge angelegt, beispielsweise "History" für den Verlaufsordner. Als Wert bekommt diese Zeichenfolge dann den Pfad zum jeweiligen Ordner.

Im Explorer können Sie über einen wenig bekannten Aufruf direkt auf das jeweilige Ordner- Alias zugreifen. Wenn Sie zum Beispiel den Befehl

shell:History

unter "Start, Ausführen" eingeben oder in einer Verknüpfung verwenden, wird der sonst tief eingebuddelte Ordner

"\Dokumente und Einstellungen\ Profil \ Lokale Einstellungen\Verlauf"

geöffnet. Beachten Sie, dass eine Verknüpfung nur diesen Befehl benötigt - ohne vorangestelltes "explorer.exe".

Analog können Sie für jeden Spezial-Ordner vorgehen, den Windows vorsieht. In unserem HTML-Dokument :pcwShellCommands.HTM finden Sie eine Tabelle mit den 40 gängigsten Shell-Ordnern und den zugehörigen Aufrufen. Sie können die einzelnen Aufrufe auch direkt über die Datei ausprobieren, da wir für jeden Ordner einen Link angelegt haben. Dazu müssen Sie die Datei jedoch im Internet Explorer öffnen.

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