10.05.2014, 07:29

Helen Bradley

Ratgeber Excel

Leiste zum Verschieben von Fensterinhalten und Optionsfelder

Entdecken Sie die Leiste zum Verschieben von Fensterinhalten

Die verschiebbare Leiste funktioniert so ähnlich, wie das Drehfeld. Klicken Sie auf Entwicklertools > Einfügen > Leiste zum Verschieben von Fensterinhalten, um dieses Bedienelement einzufügen. Nun ziehen Sie horizontal oder vertikal auf dem Arbeitsblatt, um eine horizontale oder vertikale Leiste zu erstellen. Beide funktionieren auf die gleiche Weise, sie sind nur unterschiedlich orientiert. Nun führen Sie einen Rechtsklick auf der Leiste aus und klicken auf „Steuerelement formatieren…". In dem neuen Fenster wählen Sie den Reiter „Steuerung" aus. Die Leiste zum Verschieben von Fensterinhalten hat die gleichen Einstellungsmöglichkeiten, wie bereits das Drehfeld. Neu hinzugekommen ist „Seitenwechsel". Hierüber bestimmen Sie um wie viel der Wert geändert wird, wenn der Nutzer auf die Leiste klickt. Die Schrittweite bestimmt, welcher Wert hinzugefügt oder abgezogen wird, wenn der Nutzer auf einen der Pfeile am Rand der Leiste klickt. Selbstverständlich hat diese Leiste auch einen Balken, den der Nutzer halten und verschieben kann, um den Wert zu verändern. Das ist nützlich, wenn der Nutzer große Wertänderungen vornehmen muss.
Beide Funktionen, also das Drehfeld und die Leiste, sind auf die Werte zwischen 0 und 30.000 beschränkt. Dies scheint eine enge Einschränkung zu sein, aber Sie können eine Formel verwenden, um andere Werte zu erreichen. Erstellen Sie beispielsweise eine Leiste, führen Sie einen Rechtsklick darauf aus und klicken Sie auf Steuerelement formatieren > Steuerung. Tippen Sie die folgenden Werte ein:
- Aktueller Wert: 0
- Minimalwert: 0
- Maximalwert: 100
- Schrittweite: 1
-
Seitenwechsel: 10
- Zellverknüpfung: A3
Klicken Sie jetzt auf OK und anschließend außerhalb der Leiste, damit diese nicht länger ausgewählt ist.
Nun klicken Sie in die Zelle B3 und tippen Sie die folgende Formel ein:
=A3-50
Wenn ein Nutzer jetzt auf die Leiste drückt, wird der Wert in Zelle A3 immer zwischen 0 und 100 liegen. In der Zelle daneben, folglich B3, werden Werte zwischen -50 und + 50 angenommen, weil die Formel dies so bestimmt. Wenn Sie den Wert der Zelle A3 verstecken (indem Sie die Zelle auswählen und weis als Textfarbe wählen, während der Hintergrund auch weiß ist), dann sieht der Nutzer lediglich, dass die Leiste die Werte in Zelle B3 ändert.

Nutzen Sie das Optionsfeld

Das Optionsfeld agiert immer als eine Gruppe und der Tabellenkalkulations-Nutzer kann immer nur eine Option ausgewählt haben. Wenn Sie mehrere Sets von Feldern erstellen müssen, um unterschiedliche Einstellungen in einem Arbeitsblatt vorzunehmen, können Sie jedes Set in einer Gruppierungs-Box setzen, damit diese Auswahlmöglichkeiten von den anderen isoliert sind.
Wenn Sie sehen wollen, wie das Gruppenfeld funktioniert, klicken Sie auf Entwicklertools > Einfügen > Gruppenfeld und ziehen Sie ein Rechteck auf Ihrem Arbeitsblatt. Klicken Sie auf Optionsfeld um ein Optionsfeld in die Gruppenbox einzufügen. Wiederholen Sie das Einfügen des Optionsfeldes zwei weitere Male, sodass es zum Schluss drei Auswahlmöglichkeiten im Gruppenfeld gibt.
Führen Sie einen Rechtsklick auf einem der Optionsfelder aus und klicken Sie auf Steuerelement formatieren… Sie können bestimmen, ob ein Optionsfeld aktiv sein soll, oder nicht. Da immer nur eines aktiv sein kann, werden durch eine Änderung hier direkt alle anderen Optionsfelder angepasst. Außerdem spielt es keine Rolle, bei welchem Optionsfeld Sie eine Zelle als Zellverknüpfung auswählen, diese wird automatisch für alle Optionsfelder in der Gruppe ausgewählt. Um den Namen neben einem Optionsfeld zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste hierauf und wählen Sie Text bearbeiten aus.
Die Optionsfelder geben den Wert in der Zellverknüpfung aus, in der Reihenfolge, wie Sie die Optionsfelder erstellt haben. Somit wird das erste Feld den Wert 1 wiedergeben, wenn dieses Aktiviert ist. Das zweite entsprechend den Wert 2, das dritte den Wert 3 und so weiter. Sie können die Werte, die Sie von den Optionsfeldern erhalten verwenden, um eine Aktion auszuführen. Beispielsweise können Sie den Optionsfeldern die Titel „Express", „2-Tage" und „Standard" geben. Hierüber könnte der Nutzer beispielsweise bestimmen, wie ein Päckchen versandt werden sollte. Sie können eine Wenn-Funktion erstellen, die den Endpreis inklusive der Versandkosten hierüber berechnet.
Wenn Sie also die drei Bestelloptionen „Express", „2-Tage" und „Standard" erstellt haben, bestimmen Sie die Zelle A1 als Zellverknüpfung. Sie können die Formel zur Berechnung des Versandpreises in einer beliebigen Zelle wiedergeben lassen. Wenn der Expressversand also 20 Euro kostet, die 2-Tage-Lieferung 10 Euro und der Standardversand 5 Euro, dann können Sie dies mit der folgenden Formel beschreiben:
=WENN(A1=1;45;WENN(A1=2;35;20))
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