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Optimierung: Registry defragmentieren

Anforderung

Zeitaufwand

Gehören Sie zu den experimentierfreudigen Anwendern, die häufiger neue Software auf ihrem System installieren? Dann werden Sie nach einiger Zeit feststellen, daß die Registrierdatenbank deutlich gewachsen ist. Ihr Platzbedarf kann leicht 4 MB übersteigen. Auch die De-Installation von Programmen ändert nichts an der einmal erreichten Größe, die Registry enthält danach einfach einige Lücken. Eine große Registry wirkt sich aber durch höheren Speicherverbrauch negativ auf die Systemleistung aus.

Arbeiten Sie mit der Windows-Version 95 B (OSR2), können Sie die Registry gezielt entschlacken. Legen Sie aber vorher unbedingt, wie oben beschrieben, Sicherungskopien an. Dann durchforsten Sie die Registrierdatenbank nach überflüssigen Eintragungen. Starten Sie dazu REGEDIT. EXE, und untersuchen Sie die Eintragungen unter "Hkey_Local_Machine \Software" und "Hkey_Current_User \Software". Löschen Sie alle Schlüssel, die sich auf bereits de-installierte Software beziehen. Klicken Sie nach der Säuberungsaktion auf "Registrierung, Registrierungsdatei exportieren". Achten Sie darauf, daß unter "Exportbereich" die Option "Alles" markiert ist. Geben Sie unter Dateiname "alles" ein. Die Exportfunktion schreibt jetzt die Datei ALLES.REG auf Ihre Festplatte. Diese Datei enthält die Informationen aus der Registrierdatenbank im Textformat. Starten Sie dann den Rechner im MS-DOS-Modus, und geben Sie (in einer Zeile) ein:regedit /L: c:\backup\system.bak /r: c: \backup\user.bak /c alles.regRegedit erstellt jetzt eine neue Registrierdatenbank im Verzeichnis C:\Backup. Da alle Daten ohne Zwischenräume aus der Textdatei hintereinander in die neuen Dateien geschrieben werden, ist die Registrierdatenbank nun deutlich kleiner als vorher. Jetzt müssen die neuen Dateien nur noch über die alten kopiert werden. Diese Aufgabe kann die schon vorhin verwendete Batchdatei REGREST.BAT für Sie erledigen.

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