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Vista für Notebooks

Vista ist für den Einsatz auf mobilen Rechnern optimiert. Verfeinerte Energiesparoptionen und ein neues Hilfsprogramm sollen mobilen Anwendern den Alltag erleichtern

Mit Strom knausern: Die vordefinierten Sparpläne regeln, wie PC oder Notebook mit Energie haushalten
Vergrößern Mit Strom knausern: Die vordefinierten Sparpläne regeln, wie PC oder Notebook mit Energie haushalten
© 2014

Von Ramon Schwenk

Schenkt man den Versprechungen von Microsoft Glauben, ist Vista optimal auf den Notebook-Einsatz vorbereitet. Im Grunde genommen harmoniert das neue Windows tatsächlich ordentlich mit Mobil-PCs. Allerdings gibt es einige Ungereimtheiten, und wichtige Einstellungen sind gut versteckt. Welche Hürden Sie nehmen müssen, lesen Sie in diesem Artikel.

Neue Notebooks liefern fast alle Hersteller mit vorinstalliertem Windows Vista aus. Die mitgelieferten Treiber sind meist optimal an die Notebook-Hardware angepasst und unterstützen Zusatzfunktionen wie spezielle Eingabegeräte oder die Eigenheiten des Displays.

Komplizierter wird es, wenn Sie ein älteres Notebook mit Vista aufrüsten wollen. Denn Mobilrechner sind häufig mit exotischen Komponenten ausgestattet, für die Vista ab Werk keine passenden Treiber mitbringt. Wir raten Ihnen daher, vor dem Update genau zu prüfen, ob der Hersteller Ihres Notebooks aktuelle Vista-Treiber anbietet. Neue Treiber finden Sie auf der Website des Geräteherstellers in der Regel im Support- oder Download-Bereich. Derzeit noch recht lückenhaft ist die Treiberversorgung vor allem für Docking-Stations, Fingerabdruckleser und Multimedia-Komponenten wie analoge und digitale TV-Karten.

Energiesparplan auf Ihre Bedürfnisse optimieren

Vista erkennt eine Notebook-Umgebung beim ersten Start und konfiguriert die Energiesparoptionen automatisch. Wer die Vorgaben optimiert, kann etliche Zusatzminuten Akkulaufzeit herausholen.
Die entsprechenden Einstellungen finden Sie unter „Start, Systemsteuerung, System und Wartung, Energieoptionen“. Vista bringt drei Energiesparpläne mit: „Ausbalanciert“ für den Netzbetrieb, „Energiesparmodus“ für mobiles Arbeiten und „Höchstleistung“ (deaktiviert sämtliche Stromsparfunktionen). Dem jeweiligen Energiemodus ist eine Helligkeitseinstellung zugeordnet, die sich vom Anwender anpassen lässt. Während unter XP und dem Energieschema „Minimaler Energieverbrauch“ die Taktfrequenz der CPU dynamisch angepasst wird, bedeutet „Energiesparmodus“ unter Vista in jedem Fall eine gedrosselte Taktfrequenz.

Neue Energiesparpläne lassen sich vom Anwender über „Energiesparplan erstellen“ hinzufügen. Die Möglichkeiten, sich einen eigenen Energiesparplan zurechtzuzimmern, sind weitreichend. Abseits der gängigen Parameter lässt sich hier festlegen, wie sich beispielsweise die WLAN-Hardware oder die Suche und Indizierung von Vista im Akkubetrieb verhalten sollen.

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