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Opera 5.0 für Linux

02.07.2001 | 17:50 Uhr |

Der englischsprachige Browser ist klein und schnell.

Opera ist ein kleiner, schneller Web-Browser mit durchdachten Funktionen.

Der englischsprachige Browser ist jetzt auch unter Linux verfügbar. Die dynamisch gelinkte Version lässt sich auf Systemen einsetzen, auf denen bereits die Qt-Bibliothek ab 2.2.4 (etwa ab KDE 2.0) installiert ist. Ausserdem gibt es eine etwas größere, statisch gelinkte Fassung für Systeme ohne Qt (etwa Gnome). Beide Versionen unterstützen Javascript, aber noch kein Java.

Der Aufbau erinnert an Star Office: Alle Fenster öffnen sich innerhalb der Opera-Oberfläche. Neue Browser-Fenster führen nicht zu einem weiteren Eintrag in der Taskleiste, sondern lassen sich in der Opera-eigenen Taskleiste auswählen.

Der Seitenaufbau ist deutlich schneller als bei Netscape. Einige wenige Webseiten stellte das Programm fehlerhaft, aber trotzdem gut lesbar, dar. Opera bietet durchdachte Funktionen wie etwa eine integrierte Eingabebox für eine Suchmaschine oder frei einstellbaren Zoom.

Ein Download-Manager ist ebenso integriert wie eine Druckvorschau. Anders als bei der Windows-Version fehlen ein Mail-Client und ein Newsreader. Knapp ist die Dokumentation im HTML-Format.

Alternative: Konqueror, der KDE 2 beiliegt, ist ebenfalls schneller als Netscape, weist aber noch viele Fehler auf.

Hersteller/Anbieter

Opera Software

Telefon

Weblink

www.opera.com

Bewertung

Betriebssystem

Linux

Preis

Freeware (werbefinanziert), sonst 39 Dollar

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