Die eigentliche Leistung der Firefox-Macher besteht aber darin, das Engagement der Anwender und Programmierer geschickt in die richtigen Bahnen zu lenken. Gemeinschaftliche, nichtkommerzielle Entwicklungen im IT-Bereich gibt es schon lange, doch nur wenige sind so langlebig und können einen derartigen Erfolg verbuchen.
Zwischenzeitlich geht die Mozilla Foundation mit vielen großen Partnern – von Google bis Ebay – Allianzen ein. Das Ziel sind Versionen von Firefox, die spezielle Funktionen enthalten. Dabei zeigt sich die Mozilla Foundation vielseitig: Akzeptiert wird alles, was die Anwender wollen. Da die Quellcodes offen liegen, kann jeder die gewünschte Erweiterung für einen Web-Dienst selbst entwickeln.
Freie Wahl: Diese „Open-Web“-Strategie spiegelt ein gänzlich anderes Verständnis des Internets wider, als es der Großkonzern Microsoft hat. Es geht nicht darum, einen Standard um jeden Preis durchzusetzen, sondern dem Anwender in vielen Punkten die Wahl zu lassen, welche Techniken und Funktionen er einsetzen will. Das geschieht im Fall von Firefox mit Hilfe von Add-ons im XPI-Format. Auch wer sich bislang nicht intensiv mit Software-Entwicklung auseinandergesetzt hat, sollte einen Blick auf die Developer-Seiten von Mozilla werfen. Hier finden sich umfangreiche Tipps und Tricks, wie sich bestehende Add-ons umschreiben und an eigene Bedürfnisse anpassen lassen.
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