Server-Monitoring

Open Source Tool Nagios

Dienstag den 07.09.2010 um 09:20 Uhr

von Johann Baumeister,

Das Überwachungssystem Nagios kommt aus der Open Source Bewegung und hat sich bei vielen Administratoren, insbesondere im Linux-Umfeld, einen Namen gemacht.

Die Architektur von Nagios ist sehr modular. Auf der Grundlage eines Basis-Frameworks werden die weiteren Überwachungsmodule als Plugins eingeklinkt. Diese sind in der Lage Netzwerk-Geräte und Protokolle, wie etwa SMTP, POP3, http oder NNTP zu überwachen. Die Statusmeldungen der überwachten Geräte werden dann an den Nagios-Server zur Analyse zurückgereicht. Nagios ist in der Lage alle II-Infrastrukturbaugruppen wie etwa Applikationen, Services, Betriebssysteme, Netzwerkprotokolle, Leitungsdaten und Netzwerkbaugruppen zu überwachen.

Der Nagios-Server wertet die Daten aus und kann bei der Überschreitung von Schwellwerten Alarme generieren und sie auf unterschiedlichem Wege, wie etwa Email, Instant Messaging oder SMS an den Administrator schleusen. Dabei wird auch eine Eskalation der Alarme unterstützt. Im Fehlerfall können durch Event-Handler auch aktive Eingriffe in die Systeme zu Fehlerbehebung vorgenommen werden. Ferner lässt sich in Nagios eine Netzwerkhierarchie definieren. Diese kann zur besseren Fehlersuche, wie etwa der Unterscheidung, ob ein Gerät nicht erreichbar oder wegen eines Fehlers ausgefallen ist, heranziehen. Zum Funktionsumfang des Überwachungstools gehört auch die Alarmierung der Administratoren, bei der Überschreitung von Schwellwerten oder sonstigen Fehlerhinweisen.

Als Fundament für die Laufzeitumgebung erfordert Nagios ein Linux-Betriebssystem.

Dienstag den 07.09.2010 um 09:20 Uhr

von Johann Baumeister,

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