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Opel Touch R700/Navi 900 IntelliLink im Test

02.11.2014 | 08:51 Uhr |

Wie gut funktionieren Sprachsteuerung, Navigation, Freisprecheinrichtung und Entertainment im Opel Insignia? Wir haben Opel Touch R700/Navi 900 IntelliLink getestet.

Hinweis: Dieser Test stellt das Infotainmentsystem Intellilink vor, wie es Opel im Winter 2013/2014 verkauft hat. Das heute in Neuwagen von Opel eingebaute Premium Navigationssystem kann davon etwas abweichen. Hinweis Ende

Vor längere Zeit haben wir das Opel IntelliLink-Infotainmentsystem im Opel Adam getestet. Es beeindruckte durch sein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Bestimmte Funktionen wie die Sprachsteuerung und die Navigation waren jedoch mit Einschränkungen verbunden: Die Sprachsteuerung gab es nur in Verbindung mit Siri und dem iPhone. Und dann auch nur für einige Funktionen des Smartphones, das restliche Infotainmentsystem dagegen ließ sich nicht per Sprachbefehl steuern. Die Navigation wiederum war nicht in das Infotainmentsystem integriert, sondern wurde von einer kostenpflichtigen App übernommen, die auf dem Smartphone installiert werden musste und dann den Bildschirm und die Lautsprecher von IntelliLink zur Ausgabe verwendete.

IntelliLink im Insignia
 
Mit dem im Herbst vorgestellten neuen Insignia stellte Opel auf der IAA 2013 aber ein deutlich verändertes IntellLink vor. Das Opel Touch R700/Navi 900 IntelliLink in der großen Kombi-Limousine Insignia besitzt im Unterschied zum IntelliLink im Kleinwagen Adam eine umfangreiche Sprachsteuerung, die unabhängig von Apple Siri arbeitet. Und kann mit einer voll integrierten Navigationsfunktion aufwarten. Zudem geizt Opel nicht mit Bildschirmen und unterschiedlichen Eingabemöglichkeiten. Doch dafür fehlen derzeit jegliche Internetfunktionen und es gibt auch keine Apps.

Opel IntelliLink bekommt Touchpad und Sprachsteuerung
 
Funktions-Überblick
 
Opel Touch R700/Navi 900 IntelliLink im Insignia bietet somit derzeit drei Funktionsbereiche: Radio/CD/Audio-Streaming, Navigation und Telefon-Freisprecheinrichtung. Und zu diesen drei Aufgabenbereichen passend eine übergreifende Sprachsteuerung.

 
Testbasis und Preis
 
Dieses IntelliLink haben wir getestet. Unser Testwagen war ein Opel Insignia Cross Country Tourer 2.0 CDTi 4x4. Bei dem Country Tourer handelt es sich um einen etwas höher gelegten Allradler. Das von uns getestete Infotainmentsystem hört auf den Namen Navi 900 IntelliLink. Opel verlangt dafür 1200 Euro Aufpreis. Weitere 235 Euro kostet das 8-Zoll-Driver-Information-Center im Cockpit (serienmäßig ist ein 4,2 Zoll-Bildschirm für das Driver Information Center verbaut). Ein Bose Sound-System gibt es für 580 Euro Aufpreis. Mit neun Lautsprechern, zwei Subwoofern, vier Breitband-Lautsprechern, Hochtönern und digitalem Sound Prozessor.
 
Preisliche Einordnung
 
Preislich liegt das IntelliLink-System in etwa auf der Höhe von entsprechenden Systemen wie dem Uconnect 8.4AN im Jeep Grand Cherokee. Es ist deutlich preiswerter als die Infotainmentsystem im Mini, Audi, BMW, Mercedes-Benz und im Lexus, kostet aber wiederum mehr als die Infotainmentsystem von Toyota, Renault und Dacia. Dabei muss man aber die unterschiedlichen Funktionsumfänge berücksichtigen: So besitzt IntelliLink mit 8 Zoll ein etwas größeres Display als die meisten anderen Infotainmentsysteme. Diese wiederum, vor allem die Systeme der deutschen Premium-Hersteller, bieten mehr Möglichkeiten wie beispielsweise Google Lokale Suche, Tankstellen- und Parkplatzrecherche und Webradio sowie teilweise auch Google Earth und Street View im Auto.
 
Alle Auto-Tests der PC-WELT auf einen Blick
 
Wer sich das Geld sparen will und mit der Standardausstattung im Insignia Country Tourer zufrieden ist, bekommt stattdessen ein 4,2-Zoll-Farbdisplay ohne Touchscreen und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, aber ohne Navigationsfunktion und ohne Sprachsteuerung.
 
Die Hardware von Opel IntelliLink im Insignia

Startbildschirm
Vergrößern Startbildschirm

 
8-Zoll-Touchscreen-Display
 
Hauptausgabe-Element ist der 8-Zoll-Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts. Dieses „zentrale Display“ (O-Ton Opel) dient als Touchscreen auch zur Eingabe, man kann darauf nicht nur Menüpunkte auswählen und Adressen sowie Telefonnummern eintippen, sondern auch „wischen“. Die Anordnung der Icons kann der Benutzer variieren. Standardmäßig gibt es Icons für die Menüpunkte Audio (für Radio und Medien), Telefon, Navigation und Einstellungen. Für Ihre wichtigsten Funktionen können Sie zudem Favoriten anlegen, die über den unteren Bildschirmrand erreichbar sind. Hier kann man Navigationsziele, Telefonnummer und Unterhaltungsmedien speichern. So kann man beispielsweise den meistgehörten Radiosender im Display direkt neben der wichtigsten Telefonnummer platzieren.
 
Die Schaltflächen des Touchscreens sind groß genug, damit sie der Fahrer relativ leicht treffen kann. Auch die Reaktionszeiten des Touchscreens sind in Ordnung.

Driver Information Center mit eigenem Bildschirm im Cockpit vor dem Fahrer. In diesem Beispiel werden Abbiege-Hinweise angezeigt, es läuft also die Navigation.
Vergrößern Driver Information Center mit eigenem Bildschirm im Cockpit vor dem Fahrer. In diesem Beispiel werden Abbiege-Hinweise angezeigt, es läuft also die Navigation.

 
Driver Information Center im Cockpit
 
Zusätzlich zum 8-Zoll-Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts noch ein weiterer Bildschirm (ohne Touch-Funktion) mit dem so genannten Driver Information Center im Cockpit verbaut. Es befindet sich innerhalb der Tacho-Anzeige. Der Fahrer behält so die wichtigsten Informationen immer im Blickfeld. Hier sieht er sofort ob und welches Smartphone mit IntelliLink verbunden ist, welchen Radiosender er gerade hört und wann er wohin abbiegen muss. Weil auch die Abbiegeanweisungen des Navigationsgerätes sowie dessen Karte auf dem Cockpit-Bildschirm eingeblendet werden. Daten aus dem Bordcomputer werden hier ebenfalls angezeigt, also beispielsweise der Durchschnittsverbrauch. Über ein kleines Auswahlmenü links neben den Tacho können Sie festlegen, welche Informationen aus diesem „Driver Information Center“ im Cockpit angezeigt werden sollen, die Bedienung erfolgt über Lenkradtasten.
 
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Bedienung
 
Die Bedienung von Opel IntelliLink im Insignia erfolgt auf fünf verschiedenen Wegen: Über den 8-Zoll-Touchscreen, über die unter dem Bildschirm angebrachten klassischen Bedienelemente, über Lenkradtasten und per Sprachsteuerung sowie über ein Touchpad mit haptischem Feedback, verbaut auf der Mittelkonsole nahe des Fahrers.

Mittelkonsole mit Hauptbildschirm
Vergrößern Mittelkonsole mit Hauptbildschirm

 
Touchpad auf der Mittelkonsole
 
Mit dem Touchpad kann der Fahrer Großbuchstaben und Ziffern per Fingerwisch eingeben. Wenn das System eine Eingabe nicht sicher erkennt blendet es mehrere Optionen zur Auswahl ein. In den meisten Fällen klappte die Erkennung aber.
 
Man kann mit dem Touchpad zudem den Cursor auf dem Touchscreen steuern. Dieses Touchpad kann also mehr als die Touchpads von Audi Connect auf dem MMI Touch und von BMW ConnectedDrive (in der neuen Ausführung ab Sommer 2013). Mercedes-Benz bringt in der neuen C-Klasse ebenfalls ein solches auf der Mittelkonsole nahe am Fahrer angebrachtes Touchpad. Allerdings soll man bei Mercedes-Benz im Unterschied zu Audi und BMW nicht nur einzelne Zeichen aufwischen können, sondern mehr Eingabemöglichkeiten besitzen.

 
Mit dem Touchpad lässt sich der Cursor über den gesamten Bildschirm hinweg bedienen. Der Cursor springt nur Menü-Punkte an, die auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Und man blättert damit in Listen. Will man einen Punkt auswählen, drückt man auf das Touchpad. Das Touchpad gibt zudem ein deutliches haptisches Feedback. Zusätzlich zu den Wischbewegungen gibt es aber auch einige Gesten, hier nur ein Beispiel: Wenn Sie im Audio-Bildschirm mit zwei Fingern nach oben oder unten fahren, wechseln Sie den Radiosender.
 
Außerdem lässt sich die Landkarte des Navisystems zoomen, indem man wie bei einem Smartphone Finger und Daumen zusammen- oder auseinanderzieht. Neben dem eigentlichen Touchpad hat Opel noch Tasten zum Einschalten der Zeichenerkennung und eine Zurück-Taste angebracht.
 
Dreh- und Drückknöpfe
 
Mit den Bedienelementen unterhalb des Touchscreens reguliert man die Lautstärke und schaltet das ganze System auch ein und aus. Für Radio, Media (also CD und Audio-Streaming vom Smartphone sowie USB-Stick). Vor- und Zurückspulen, Startmenü und Zurück gibt es hier Schnellzugriffstasten. Wer weder das Touchpad auf der Mittelkonsole noch den eigentlichen Touchscreen verwenden möchte, kann hier auch mit einem Drehregler durch das Menü navigieren.

Lenkradtasten
Vergrößern Lenkradtasten

 
Lenkradtasten
 
Über die ebenfalls vorhandenen Lenkradtasten kann man beispielsweise die Radiosender wechseln und die Lautstärke regulieren. Und durch das Menü von IntelliLink navigieren. Außerdem startet man mit den links am Lenkrad angebrachten Lenkradtasten die Sprachsteuerung und nimmt Anrufe entgegen. Und man beendet mit einer Lenkradtaste auch wieder die Anrufe.

Mittelkonsole mit eingestecktem USB-Stick
Vergrößern Mittelkonsole mit eingestecktem USB-Stick

 
Anschlüsse
 
In der Mittelkonsole sind Anschlüsse für USB und AUX angebracht. Hier kann man also beispielsweise einen USB-Stick einstöpseln und von diesem Videos und Lieder abspielen. Für die Stromversorgung des angeschlossenen Smartphones sorgt der Zigarettenanzünder vor dem Schalthebel in der Mittelkonsole. Sieben Lautsprecher sorgen für die Soundausgabe.
 
Die Bluetooth-Koppelung zwischen unserem Nexus 4 und IntelliLink funktionierte problemlos. Selbst ein schon deutlich in die Jahre gekommenes HTC Desire ließ sich auf Anhieb mit IntelliLink verbinden.
 
Navigation
 
Das Navi 900 Europa Touch erfüllte im Test seine Aufgabe zuverlässig ohne Schnickschnack. Die Zieleingabe per Sprachbefehl ist sehr einfach, nennen Sie einfach in einem Satz „Ort, Straße“ und eventuell noch die „Hausnummer“. Die Sprachsteuerung erkannte unsere Adresseingaben immer zuverlässig. Neben der Spracheingabe kann man Ziele aber auch über den Touchscreen eingeben. Bereits einmal angesteuerte Ziele lassen sich aus einer Listenansicht erneut aufrufen. Eine POI-Suche bietet die Navigation ebenfalls.
 
Die Karte können Sie per Fingerdruck auf dem Touchscreen verschieben. Zum aktuellen Standort lassen sich Daten wie Längen- und Breitengrad oder die nächstgelegene Adresse anzeigen. Die Kartendarstellung ist relativ einfach gehalten, peppige und nützliche Features wie eine Google Earth-Ansicht mit Panoramio-Fotos und Street View fehlen bei IntelliLink völlig. Alle von klassischen Navigationsgeräten bekannten Einstellmöglichkeiten gibt es jedoch, also beispielsweise 2D- und 3D-Ansicht und Tag- und Nachtumschaltung sowie natürlich einen Abbiege-/Spurassistenten für die Autobahn. Über zwei Buttons auf dem Touchscreen kann man in die Karte ein- und auszoomen.

Navigation
Vergrößern Navigation

 
Etwas verwirrend ist jedoch die Darstellung beim Abbiegeassistent: Sobald man sich einer Abfahrt auf der Autobahn nähert, sieht der Fahrer auf dem Bildschirm gleichzeitig die Gesamtansicht, den Abbiegeassistenten und rechts davon noch zusätzlich in einem kleinen Fenster der Hinweis auf die nächste Abbiegung. Das ist dann doch etwas viel und erfordert vom Fahrer während der Fahrt zu viel Aufmerksamkeit Richtung Bildschirm.
 
Wie bereits oben erwähnt werden die Abbiege-Anweisungen zusätzlich auch noch im Cockpit-Bildschirm, dem Driver Information Center, angezeigt. Das gefällt uns gut und verringert das Ablenkungspotenzial für den Fahrer.
 
Die Verkehrslageinformationen werden nicht sofort und automatisch auf der Karte angezeigt, sondern man muss den dafür zuständigen Menüpunkt auswählen. Deren Darstellung ist okay: Verkehrslageinformationen stellt IntelliLink übersichtlich dar. Als Text mit Detailangaben und als Symbol auf dem Kartenausschnitt. Allerdings verwendet Opel nur die vergleichsweise einfachen und nicht ganz so exakten TMC-Daten und keine schnelleren und genaueren Verkehrslagedaten wie TomTom HD Traffic, Inrix und Konsorten.
 
Das mitgelieferte Kartenmaterial soll die Straßen für über 30 europäische Länder abdecken.
 
Sprachsteuerung

Per Sprachbefehle lassen sich Telefon, Radio, CD und Navigation bedienen. Dazu drücken Sie die Taste links am Lenkrad und sprechen nach dem Signalton Ihren Sprachbefehl aus. Die jeweils aktuell zur Verfügung stehenden Befehle zeigt Ihnen das Instrumenten-Display an. Die Befehle sind intuitiv wie zum Beispiel „Meier anrufen“ oder „Navigation“ und dann „München, Lyonel-Feiningerstraße“.
 
Die Sprachsteuerung funktioniert grundsätzlich gut und lässt sich ohne Anlernen bedienen, besonders bei der Navigation, bei der Radio-Senderwahl gab es aber mitunter Missverständnisse.
 
Telefonie und Freisprecheinrichtung

Um eine Telefonnummer einzugeben, ist die Sprachsteuerung wie immer der sicherste Weg. Gegen die alternative Eingabe per Touchscreen und dem Ziffernblock lässt sich bei stehendem Fahrzeug aber auch nichts sagen, weil die Eingabefelder großzügig dimensioniert sind.

Ziffernblock für Telefonnummerneingabe
Vergrößern Ziffernblock für Telefonnummerneingabe

 
Telefonnummern lassen sich aus dem Telefonbuch des Smartphones anrufen. Ein Anrufverzeichnis steht ebenfalls zur Verfügung. Die Koppelung mit unseren beiden Testgeräten klappte einwandfrei, insofern gibt es an der Telefonie-Funktion nichts zu mäkeln.
 
Musik und Radio
 
AM, FM und DAB stehen für Radio zur Auswahl. Das Radio blendet auf dem Bildschirm Zusatzinformationen zur gerade laufenden Sendung ein. Über das Radio empfängt IntelliLink zudem auch die Verkehrslageinformationen. Der aktuell gewählte Radiosender wird zusätzlich im Driver Information Center angezeigt.
 
Musik und Hörbücher von CD lassen sich einwandfrei abspielen. Ebenso problemlos spielte IntelliLink Musik und Videos von USB-Sticks ab. Der eingesteckte USB-Sticker wurde sofort erkannt, die kompatiblen Lieder und Videos zur Auswahl angezeigt. Alternativ kann man auch Musik von AUX-Geräten hören.

Audio-Streaming vom Smartphone
Vergrößern Audio-Streaming vom Smartphone

 
Das Musikstreaming vom Smartphones via Bluetooth funktionierte ebenfalls reibungslos. Allerdings ohne Titeldarstellung auf dem Bildschirm.
 
Per Sprachsteuerung kann man auch nach Musiktiteln und Radiosendern suchen.
 
Apps
 
Opel will für das IntelliLink-System im Insignia auch Apps zur Verfügung stellen. Diese standen zum Zeitpunkt unseres Testes im Dezember 2013 aber noch nicht zum Download bereit.
 
Wie Michael Blumenstein von der Produkt- und Lifecycle-Kommunikation von Opel auf unsere Nachfrage erklärte, sollen die die Apps für den Insignia im Laufe des ersten Quartals 2014 erhältlich sein.
 
Auf der Fahrpräsentation des Insignia Ende 2013 hatte Opel eine Betaversion für die Veranstaltung auf die Fahrzeuge geladen, um die Funktionalität der Apps zu demonstrieren.
 
Somit bietet Opel IntellLink im Insignia derzeit(!) keinerlei Internet- und App-Funktionalität.

Navigation
Vergrößern Navigation

 
Fazit zu IntelliLink im Opel Insignia

Opel IntelliLink im Insignia ist ein solides System, das sich auf die Kernaufgaben eines modernen Infotainmentsystems konzentriert. Die Navigation erledigt bei IntelliLink zuverlässig ihre Arbeit, könnte aber etwas exaktere Verkehrslageinformationen als nur TMC bieten. Die Sprachsteuerung ist okay, ebenso reibungslos funktioniert die Freisprecheinrichtung. Gut gefallen hat uns das zusätzliche Display im Cockpit, das dem Fahrer die Übersicht erleichtert und die Ablenkungsgefahr reduziert. Fortschrittlich ist das Touchpad auf der Mittelkonsole.
 
Opel IntelliLink fehlt aber der Pepp und eine gewisse Pfiffigkeit. Wie beispielsweise die Möglichkeit sich per Street View bereits während der Fahrt einen Eindruck vom Zielobjekt zu verschaffen. Das ist keineswegs ein sinnloses Gimmick, sondern erleichtert die schnelle Orientierung in einer fremden Stadt deutlich. Das Fehlen diverser Online-Suchdienste dagegen kann man mit der POI-Suche (beispielsweise nach Tankstellen oder Parkplätzen) im Navigationsmenü bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Das Webradio dagegen dürfte besonders jüngeren Fahrern, die dieses Feature von Smartphone oder Tablet her gewohnt sind, fehlen.
 
Wer zu 100 Prozent Nutzwert-orientiert ist und ohnehin keinen Wert auf Internetanbindung, Google Lokale Suche, Street View und andere Online-Dienste legt, der dürfte mit IntelliLink zufrieden sein.
 
 

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