In dieser Kategorie hatte das Programm erhebliche Schwierigkeiten. Von den weit verbreiteten Viren wurden 15 der 480 Schädlinge übersehen. Die Verkaufsversion erkannte auch nur gerade mal drei Schädlinge mehr.
Bootviren erkannte der Online-Scanner gar nicht. Schlecht: Archive und laufzeitkomprimierte Dateien durchsuchte der Online-Scanner erst gar nicht. Virobot 4.0 kann nur die Formate ACE, LHA, RAR, ZIP, GZ, TAR und TAR/GZ untersuchen. Der Test in der Kategorie der eingebetteten OLE-Objekte verschlechterte den Eindruck noch weiter. Es wurden identisch mit dem Verkaufsprodukt grade mal 12 Prozent der infizierten Dateien erkannt.
In unserem Testszenario, auf einem "sauberen" Windows 98 System, meldete der Scanner fälschlicherweise die Standard Datei "Sucatreg.exe" mit einem Magister77824 infiziert.
Problematisch werden ähnliche Falschmeldungen erst, wenn der Scanner Systemrelevante Dateien als infiziert meldet und ein unerfahrener Anwender diese dann aus Furcht vor eine Ausbreitung des Schädlings löscht.
Der Scanner wurde auf unsere Fehlalarm-Sammlung, mit immerhin über 6000 Dateien, angesetzt. Hier meldete der Online-Scanner 9 Dateien fälschlicherweise als infiziert. Eine Reportfunktion sucht der Nutzer im Programm vergebens.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 31 von 37
Nächste Seite

