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Office Web Apps enttäuschen im Test

Taugen die webbasierten Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote für den Praxiseinsatz? Wir haben die Office Web Apps von Microsoft getestet.

Geht die Ära der lokalen Desktop-Software zu Ende? Nach der Veröffentlichung von Office 2010 sendet Microsoft ein eher gemischtes Signal. Auf der einen Seite ist Office 2010 das ausgereifteste und funktionsreichste Office, das es je gab. Dadurch ist Office 2010 eine klare Kampfansage an Google, das eine einfachere und webbasierte Alternative zu Office mit dem Namen Google Docs anbietet. Auf der anderen Seite wurde gleichzeitig Office 2010 Web Apps veröffentlicht, das Googles Strategie der Online-Office-Anwendungen zu bestätigen scheint. Wie sieht die Zukunft denn jetzt aus?

Microsoft Office Web Apps
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© 2014

Unser Ersteindruck der vorveröffentlichten Office Web App Versionen war durchaus positiv, da die Apps sehr ausgereift schienen. Office Dokumente wurden, mit einer von anderen webbasierten Konkurrenten bisher unerreichter Detailgenauigkeit flüssig dargestellt. Viele Funktionen haben jedoch gefehlt. Beispielsweise konnten zu diesem Zeitpunkt Dokumente noch nicht bearbeitet werden. Darum war auch der positive Ersteindruck durchaus mit Fragezeichen zu versehen. Jetzt da Office 2010 auf dem Markt ist, war es wieder an der Zeit die Office Web Apps genauer unter die Lupe zu nehmen um zu sehen, welche Veränderungen Microsoft eingebracht hat. Sind die Office Web Apps ein wahrhafter Konkurrent zu Google Docs, eine wertvolle Ergänzung zur Office Produktserie oder sogar eine webbasierte Office-Neuschöpfung?

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