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Online-Musikdienste: Goldgräberstimmung bei den Anbietern

12.01.2004 | 15:40 Uhr |

Wenn es um kostenpflichtige Online-Musikangebote geht, bricht in den USA gerade Goldgräber-Stimmung aus. Nachdem Apples iTunes mit großem Erfolg gestartet ist, sind auch viele weitere Anbieter an den Start gegangen oder planen ihn in absehbarer Zukunft. Nach Ansicht des Analysten Josh Bernoff von Forrester Research wird es durch die Zahl der Anbieter eng. "Es gibt etwa dreimal so viele Musicstores wie nötig wäre", so Bernoff.

Wenn es um kostenpflichtige Online-Musikangebote geht, bricht in den USA gerade Goldgräber-Stimmung aus. Nachdem Apples iTunes mit großem Erfolg gestartet ist, sind auch viele weitere Anbieter an den Start gegangen oder planen ihn in absehbarer Zukunft. Nach Ansicht des Analysten Josh Bernoff von Forrester Research wird es durch die Zahl der Anbieter eng. "Es gibt etwa dreimal so viele Musicstores wie nötig wäre", so Bernoff laut einem Bericht der New York Times.

Auf dem Markt der kommerziellen Online-Musik wollen viele namhafte Firmen Geld verdienen, darunter Dell, HP, Microsoft, Sony und Wal-Mart. Die Analysten sind sich einig, dass der Markt weiterhin stark steigen wird. Es sei allerdings fraglich, ob dieses Wachstum sich auch in den Gewinnen der Anbieter widerspiegeln werde.

Besonders lohnend seien Online-Musikshops für Anbieter, die gleichzeitig Software und Hardware auf dem Markt anbieten, wie beispielsweise Apple. In den USA wurden im vergangenen Jahr insgesamt 3,5 Millionen MP3-Player verkauft und für das Jahr 2004 wird ein Wachstum von 50 Prozent erwartet.

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