Online-Knigge

Elf Regeln für Ihren guten Ruf im Web 2.0

Sonntag, 24.04.2011 | 07:11 von Simon Hülsbömer
Im Internet surft es sich vermeintlich anonym - wegen dieser gängigen Fehleinschätzung vergessen manche gerne einmal die gute Kinderstube. Das kann unangenehme Folgen haben. Unsere Knigge für Social Media unterstützt Sie dabei, sich im Web einen guten Ruf zu erarbeiten.
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© 2014

Der Autor, Werbetexter und Suchmaschinenexperte Eric Brantner hat im Blog des Web-Unternehmens Digital Labz elf Verhaltensregeln zusammengestellt , die Surfer unbedingt beherzigen sollten, um nicht als "Web-Depp vom Dienst" zu gelten, sich Karriere-Chancen zu verbauen oder sich mit Abmahn-Anwälten herumschlagen zu müssen.

Auf Basis seiner Regeln hat unsere Schwesterzeitschrift Computerwoche einige Verhaltensweisen zusammen gestellt, die für das soziale, produktive Miteinander im Web sowie die Reputation jedes einzelnen wichtig sind. Ebenso finden Sie einige Hinweise auf Verhaltensweisen, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

Die vielleicht wichtigste Regel - wie eigentlich immer im Leben: Zeigen Sie den anderen Mitgliedern der Community gegenüber Respekt und Rücksichtnahme. Halten Sie sich an die Regeln der Plattform und behandeln jeden so, wie Sie selbst auch behandelt werden möchten. Ohne Anstand und Moral ist ein Miteinander nicht möglich, das gilt im Web genauso wie im wirklichen Leben, in dem das Internet mittlerweile einen großen Teil einnimmt.

Wer Aufmerksamkeit sucht, muss erst seine eigene herschenken. Sie können nicht in einem Social Network aufschlagen und erwarten, dass jeder Sie sofort wahrnimmt und hofiert. Erarbeiten Sie sich Respekt, leisten Sie Ihren Beitrag zu Diskussionen, regen Sie neue Themen an, bringen Sie Ideen ein. Verkneifen Sie es sich, gleich polemisch zu werden und an allem herumzukritisieren - zumindest für den Anfang.

Hat ein anderes Mitglied der Community eine technische Frage, die Sie beantworten können, tun Sie das - auch wenn Sie möglicherweise normalerweise mit dieser Dienstleistung Geld verdienen würden (Achtung aber bei Rechtsberatung!). Häufig findet man nur lapidare Hinweise wie RTFM (Read the f****** manual, Lies das Handbuch) oder "Google ist Dein Freund". Schreiben Sie lieber gar nichts als das.

Sonntag, 24.04.2011 | 07:11 von Simon Hülsbömer
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