Kaufberatung

Objektive: Zoom oder Festbrennweite

Freitag, 23.11.2007 | 12:00 von Verena Ottmann
Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr neues Objektiv auch
auf Ihre SLR-Kamera passt!
Vergrößern Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr neues Objektiv auch auf Ihre SLR-Kamera passt!
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Wenn Sie sich ein zusätzliches Objektiv zulegen möchten, stellt sich zunächst die Frage, ob Sie ein Zoom- oder ein Festbrennweiten-Objektiv wollen. Zoomobjektive haben den Vorteil, dass sie eine hohe Flexibilität bieten. Allerdings verzeichnen sie oft stark, was bei Festbrennweiten nicht vorkommt. Festbrennweiten sind außerdem meist lichtstärker, haben aber – wie der Name schon sagt – einen begrenzten Brennweitenbereich.

Wollen Sie also hauptsächlich auf Partys oder bei Veranstaltungen fotografieren, wo Sie schnell reagieren müssen, sollten Sie zu einem Zoomobjektiv greifen. Bevorzugen Sie Landschaften oder andere Motive, bei denen es vor allem um brillante Farben und erstklassige Bildqualität geht, sollten Sie eine Festbrennweite in Betracht ziehen. Übrigens: Objektive können je nach Brennweite, Lichtstärke und Spezialausstattung – beispielsweise Bildstabilisator oder manuellem Fokus – zwischen 100 und 10.000 Euro kosten. Ein Objektiv für den „Hausgebrauch“ wird Sie aber in der Regel nicht mehr als 300 Euro kosten.

Grundsätzlich lassen sich Festbrennweiten- und Zoomobjektive in drei Gruppen einteilen, wobei ein Zoomobjektiv auch mehrere Bereiche abdecken kann: Normal- oder Standardobjektive liefern eine Brennweite von 50 Millimetern. Sie entsprechen in etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges und sind perfekt als Einsteigerobjektive, da sie meist günstig sind, aber dennoch eine hohe optische Leistung bringen. Weitwinkelobjektive bieten eine Brennweite bis 50 Millimeter und liefern große Bildausschnitte, die sich besonders für Landschaften eignen.

Objektive mit einer Brennweite unter 20 Millimetern nennt man Superweitwinkelobjektive . Darunter fallen auch die so genannten Fisheye-Objektive, die einen Bildwinkel von 180 Grad besitzen und oft ein kreisförmiges Bild produzieren. Brennweiten über 50 Millimeter besitzen Teleobjektive, ab 300 Millimeter nennt man sie Super- oder Ultra-Teleobjektive . Sie eignen sich für weit entfernte Motive, die der Fotograf heranzoomen möchte.

Freitag, 23.11.2007 | 12:00 von Verena Ottmann
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