Ein freigestelltes Objekt lässt sich auf einen beliebigen Hintergrund setzen und wird nahtlos in diesen integriert. Um ein Element freizustellen, müssen Sie zuerst alles darum herum löschen. Dabei hilft Ihnen der Zauberstab. Dieser wählt automatisch zusammenhängende Flächen mit ähnlicher Farbe aus. Klicken Sie mit dem Stab auf den zu löschenden Bereich. Prüfen Sie, ob wirklich nur das markiert ist, was Sie entfernen wollen. Drücken Sie Delete.
Der gelöschte Bereich wird als karierte Fläche dargestellt. Das heißt, dass er transparent ist. Manchmal geht die Auswahl schief, es werden auch Objektteile markiert, die Sie behalten wollen. Hier hilft es, kleine Lücken in der Objektkontur zu schließen. Greifen Sie zur Pipette E und klicken Sie einen Pixel an, der die gewünschte Konturfarbe hat. Wechseln Sie zum Pinsel oder Farbstift F. Schließen Sie vorsichtig die Lücke. Wenn Sie jetzt den zu löschenden Hintergrund per Zauberstab markieren, geht die Markierung nicht mehr in das Objekt hinein.
Für Feinarbeiten empfiehlt sich der Radiergummi G. Mit ihm entfernen Sie störende Details oder unschöne Treppeneffekte. Übrigens: Nach dem Klick auf ein Werkzeug erscheinen in der Symbolleiste H dessen Optionen, zum Beispiel die Größeneinstellung des Radiergummis.
Tipp: Bei Feinarbeiten am Bild zoomen Sie am besten möglichst weit hinein. Drücken und halten Sie hierfür die Ctrl-Taste und drehen Sie am Mausrad. Das vergrößert nicht das Bild, sondern nur die Darstellung. Diese Detailansicht verschieben Sie per Hand-Werkzeug, damit Sie an alle Bildteile herankommen. Über das Programmmenü Ansicht gelangen Sie wieder zur Originalgröße.
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