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Nutzlose Prozesse endgültig abschalten

11.03.2011 | 09:30 Uhr |

Jeder laufende Prozess belegt RAM, verbraucht CPU-Leistung und verlangt Zugriffszeit auf Laufwerke. Leistungsfresser sollte man daher endgültig abschalten.

Laufende Prozesse anzeigen: Öffnen Sie dazu in der PC-WELT-TuneUp-Suite die Registerkarte „Probleme beheben“, und klicken Sie dort auf „Laufende Prozesse anzeigen und beenden“. Daraufhin startet der Auslogics Task Manager . Klicken Sie links auf „Prozesse“, um eine Liste aller laufenden (Programm-) Prozesse zu erhalten. In den Spalten neben den Namen können Sie ablesen, wie stark jeder Prozess den Prozessor gerade beansprucht („CPU-Nutzung“), wie viel Arbeitsspeicher er verbraucht („Speicher“), wie viele Daten er gerade von den Laufwerken liest oder darauf schreibt („Laufwerk“) und über das Netzwerk überträgt („Netzwerk“). Hohe Werte bei der Prozessor- und Speichernutzung deuten darauf hin, dass der Prozess Ihren PC bremst.
 
Unnötige Prozesse beenden: Sie können natürlich nicht alle Prozesse beenden, die viel PC-Leistung vereinnahmen, da viele davon zu Windows selbst oder zu wichtigen Programmen gehören. Sie sollten die Prozess-Liste jedoch genau durchgehen und prüfen, worauf Sie verzichten könnten.
 
Bei der Entscheidung hilft Ihnen die Spalte „Rating“. In ihr stuft Auslogics Task Manager die Vertrauenswürdigkeit der einzelnen Prozesse ein. Steht bei einem Prozess „Vertrauenswürdig“, handelt es sich zumindest um kein schädliches Programm. Sollte „Unbekannt“ angezeigt werden, liegt keine Bewertung vor. Als „gefährlich“ eingestufte Prozesse sollten Sie sofort beenden. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Namen und wählen „Prozess abbrechen“. Wenn Sie mehr Informationen zu einem Prozess benötigen, klicken Sie den Namen mit der rechten Maustaste an und wählen „FileInspect suchen“. Daraufhin startet Ihr Internet-Browser und öffnet eine Seite mit einer englischsprachigen Beschreibung des gewählten Prozesses.
 
So haben Sie genug Informationen in der Hand, um entscheiden zu können, welche Prozesse nötig sind und auf welche Sie verzichten können. Beenden Sie alle überflüssigen Prozesse wie oben beschrieben. Danach können Sie das Auslogics-Task-Manager- Fenster schließen.
 
Autostart-Einträge aussortieren: Wenn Sie die gerade beendeten Prozesse zuvor nicht selbst gestartet haben, wurden sie vermutlich automatisch mit Windows gestartet. Um das zu verhindern, öffnen Sie in PC-WELT-Tune- Up-Suite die Registerkarte „System optimieren“ und klicken dort auf „Autostart-Programme deaktivieren“. Daraufhin öffnet sich der „Autostart-Manager“ des Programms Ccleaner und listet die Einträge auf, die er in den gängigsten Autostart Bereichen vonWindows gefunden hat.
 
Suchen Sie in der Spalte „Programm“ nach den aussortierten Prozessen und allen weiteren Programmen, auf die Sie verzichten können. Markieren sie die entsprechenden Einträge, und klicken Sie auf „Eintrag löschen“. Um ein Autostart-Programm nur zeitweise abzuschalten, klicken Sie stattdessen auf „Deaktivieren“. Dann können Sie es jederzeit über einen Klick auf „Aktivieren“ wieder einschalten. Aussortierte Prozesse, die nicht in der Autostart-Liste des Ccleaners auftauchen, schalten Sie mit der „Profi-Variante“ zur Entrümplung ab.

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