Der größte Schaden entsteht oft, wenn Nutzer aus Angst vor Repressalien oder Spott versuchen, ein Problem selbst zu lösen. Hier profitieren Unternehmen mit einer Firmenkultur, die Fehler nicht verbietet sondern zulässt. Im Falle der IT-Sicherheit kann man so beispielsweise nachvollziehen, wie ein bestimmter Zwischenfall erfolgt ist und sich künftig auf derartige Probleme vorbereiten. Auch ist es für die IT-Forensik und damit eine etwaige Strafverfolgung enorm wichtig, dass das Ausgansmaterial unverändert gesichert werden kann.
Daher lohnt es sich durchaus, eine Firmenkultur zu etablieren, in der Fehler erlaubt sind - wenn sie nicht vertuscht werden. Diese Kultur muss dann auch gelebt werden. So bringt es beispielsweise nichts, wenn gemeldete Fehler oder Zwischenfälle zwar keine disziplinarischen Folgen haben, aber die Häme und den Spott aller Kollegen nach sich ziehen.
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