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Nützliche Netzwerk-Apps für Android

31.12.2013 | 10:01 Uhr |

Mit den richtigen Apps nimmt Ihr Smartphone im Windows-Netzwerk teil. Auch die Erreichbarkeit Ihres eigenen WLANs lässt sich damit testen. Wir zeigen, wie's geht.

Es soll Benutzer geben, die mit dem Android-Smartphone hauptsächlich telefonieren und nebenbei höchstens noch Pixel-Zombies jagen und wütende Vögel katapultieren. Für den Datenreisenden sind dagegen die WLAN-Fähigkeiten von aktuellen Smartphones viel interessanter, denn damit wird das Smartphone zum Allzweckwerkzeug für die Netzwerkanalyse. Auch um die Erreichbarkeit des eigenen WLANs in Haus, Garten und Büro zu testen, sind Smartphones und Tablets handliche Begleiter. Sämtliche hier vorgestellte Apps sind kostenlos und setzen keinen Root-Zugriff voraus.

1. WLAN-Signalstärke messen: Wifi Analyzer 3.5.2

Der Wifi Analyzer 3.5.2 zeigt nicht nur schön übersichtlich die Signalstärke des Drahtlosnetzwerks an, sondern gibt dabei auch noch je nach Intensität akustische Signale aus. Kostenlos, verlangt Android ab Version 1.5.
Vergrößern Der Wifi Analyzer 3.5.2 zeigt nicht nur schön übersichtlich die Signalstärke des Drahtlosnetzwerks an, sondern gibt dabei auch noch je nach Intensität akustische Signale aus. Kostenlos, verlangt Android ab Version 1.5.

Bei der Suche nach dem besten Standort für den WLAN-Empfang und bei der Optimierung von Router und Antenne ist ein Smartphone komfortabler als jedes Notebook. Die App verwandelt das Android-Gerät in ein Messinstrument für die WLAN-Signalstärke. Neben einer Übersicht über die verfügbaren Drahtlosnetzwerke bietet die App eine Anzeige des Signals, das nahezu in Echtzeit analysiert wird.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/tlxd

2. Netzwerkfähiger Dateimanager: ES File Manager 3.0.1

Ideal für den Dateiaustausch mit Windows, FTP und Cloud-Diensten. ES File Manager bringt Android-Geräte unkompliziert ins Netzwerk. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.1.
Vergrößern Ideal für den Dateiaustausch mit Windows, FTP und Cloud-Diensten. ES File Manager bringt Android-Geräte unkompliziert ins Netzwerk. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.1.

Der Dateimanager erfüllt viele Aufgaben: Neben der Verwaltung von Dateien auf dem Gerät selbst bietet der ES File Manager einen Client für Windows-Netzwerke und FTP-Verbindungen. Zum Multitalent wird der ES File Manager durch die Anbindung von Cloud-Diensten wie Dropbox, Skydrive, Google Drive, Ubuntu One und Amazon S3. Die Dateiverwaltung erfolgt in einem einzigen Dateifenster mit Tabs.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/yo6d

3. Hotspots finden und deren Position protokollieren: Wardrive 1.6

Wo geht es online? Die neue Version von Wardrive verlangt Android ab Version 4.0.3. Eine ältere Version der kostenlosen App gibt es als Wardrive Old auch für Android 2.1.
Vergrößern Wo geht es online? Die neue Version von Wardrive verlangt Android ab Version 4.0.3. Eine ältere Version der kostenlosen App gibt es als Wardrive Old auch für Android 2.1.

Der Begriff „Wardriving“ bezeichnet die Suche nach öffentlichen Hotspots für den kostenlosen WLAN-Zugriff. Wardrive ist eine App für Geräte ab Android 4 mit GPS-Empfänger. Zur Kartographierung der Position der Drahtlosnetzwerke dient die installierte App Google Maps. Die GPS-Daten lassen sich exportieren.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/g36d

4. Systematisch Hotspots finden: Wigle Wifi Wardriving 1.55

Globale Übersicht: In der Datenbank von Wigle finden sich mehr als 59 Millionen Einträge zu öffentlichen Hotspots. Die App Wigle Wifi Wardriving ist kostenlos und funktioniert ab Android 1.5.
Vergrößern Globale Übersicht: In der Datenbank von Wigle finden sich mehr als 59 Millionen Einträge zu öffentlichen Hotspots. Die App Wigle Wifi Wardriving ist kostenlos und funktioniert ab Android 1.5.

Wigle steht für „Wireless Geographic Logging Engine“ und ist ein nicht kommerzielles Projekt, um Informationen zu Hot Spots rund um den Globus in der durchsuchbaren Datenbank von Wigle (http://wigle.net) zu sammeln. Diese kostenlose und werbefreie App nutzt den GPS-Empfänger des Android-Geräts, um die Position von öffentlichen WLANs aufzuzeichnen und auf Open Street Map zu zeigen.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/rqkn

5. Netzwerk- und Port-Scanner: Fing 2.4

Spürnase im Netzwerk: Fing eignet sich zur Analyse des eigenen Netzwerks und bietet einen Scanner für Ports, um Dienste und Geräte zu finden, deren IP nicht bekannt ist. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.1.
Vergrößern Spürnase im Netzwerk: Fing eignet sich zur Analyse des eigenen Netzwerks und bietet einen Scanner für Ports, um Dienste und Geräte zu finden, deren IP nicht bekannt ist. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.1.

Der schnelle und unkomplizierte Netzwerk- und Port-Scanner macht die IP-Adressen von Teilnehmern im Netzwerk ausfindig, indem er angegebene IP-Bereiche durchsucht. Wenn die angefragte IP antwortet, kann Fing weitere Infos wie Gerätehersteller, MAC-Adresse und Computername (Net-Bios-Name) anzeigen. Mithilfe von „Scan Services“ lässt sich eine IP-Adresse auf offene Ports testen.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/njae

6. Geschwindigkeitstest: Speedmeter 1.0

Wie schnell ist die Internetverbindung? Die Android-Variante von Speedmeter testet die Geschwindigkeit über die WLAN- und Mobilfunkanbindung des Geräts. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.2.
Vergrößern Wie schnell ist die Internetverbindung? Die Android-Variante von Speedmeter testet die Geschwindigkeit über die WLAN- und Mobilfunkanbindung des Geräts. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.2.

Lohnt sich der Download einer großen App über die aktuelle WLAN-Verbindung oder über den Mobilfunkanbieter? Öffentliche Hotspots und der Mobilfunkdienstleister bieten nicht immer berauschende Geschwindigkeit. Um einen Vergleichswert zu ermitteln, überprüft Speedmeter die Internet-Anbindungsgeschwindigkeit (Upload und Download) der momentanen Netzwerkverbindung.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/1532573

7. Desktop-Zugriff: Pocketcloud Remote RDP/VNC

Pocketcloud Remote RDP/VNC bringt über das Remote-Desktop-Protokoll RDP die Windows-Oberfläche eines PCs im Netzwerk auf das Android-Gerät. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.1.
Vergrößern Pocketcloud Remote RDP/VNC bringt über das Remote-Desktop-Protokoll RDP die Windows-Oberfläche eines PCs im Netzwerk auf das Android-Gerät. Kostenlos, verlangt Android ab Version 2.1.

Die App verbindet sich per Remote-Desktop-Verbindung mit Windows-PCs. Pocketcloud zeigt dafür einen virtuellen Mauszeiger, der auch Rechtsklicks ausführt. Die Auflösung des entfernten Desktops wird skaliert, um auf kleine Bildschirme zu passen. Zudem wird das VNC-Protokoll unterstützt, um auf Linux und Mac OS zuzugreifen.
Installation über Google Play: www.pcwelt.de/rkg6

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