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Tipps & Tricks zum Energiesparen

15.09.2008 | 08:23 Uhr |

Nicht nur clevere Notebook-Prozessoren und Einstellungen in Windows XP und Vista helfen, den Energieverbrauch des Laptops zu kontrollieren. Auch der Noteboook-Besitzer kann durch sein eigenes Verhalten helfen, die Akkulaufzeit zu verlängern.

1. Lassen Sie den Virenscanner nur dann einen vollen Scan der Festplatte durchführen, wenn das Notebook am Netzteil hängt. Andernfalls zieht der Dauerbetrieb der Festplatte sehr viel Energie aus dem Akku. Das gleiche gilt für das Defragmentieren der Festplatte.

2. Dimmen Sie das Display so weit es geht. Insbesondere in dunkleren Umgebungen genügt eine vergleichsweise geringe Helligkeit. Die volle Leuchtstärke moderner Displays liegt bei weit über 150 Candela pro Quadratmeter – zum Arbeiten bei Bürobeleuchtung genügen 60-80 Candela. Dieser Unterschied bedeutet einen Laufzeitunterschied von mehr als 20 Prozent.

3. Nutzer von Windows Vista sollten die grafisch opulenten Aero-Effekte im Akkubetrieb abschalten, da diese CPU und Grafikkarte über Gebühr beanspruchen. Ein automatisches Ab- und Anschalten der Effekte übernimmt das Freeware-Tool Vista Battery Saver (http://www.peacelovecode.com/#VistaBatterySaver).

4. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung des Notebooks, indem Sie die Lüftungsschlitze an den Seiten freihalten. Andernfalls staut sich die warme Luft im Gehäuse und sorgt so für unnötig intensiven Einsatz des Gehäuselüfters.

5. Lassen Sie keine nicht benötigten optischen Medien (CDs/DVDs) im Laufwerk. Andernfalls springt das Drive jedes Mal an, wenn der Windows Explorer geöffnet wird. Dieses überflüssige Anlaufen kostet wertvolle Energie.

6. Steckt genug Arbeitsspeicher im Notebook, senkt dies die Festplattenzugriffe: Windows muss weniger oft auf die Auslagerungsdatei zugreifen. Genau wie Zugriffe auf optische Laufwerke benötigen auch Lese- und Schreibvorgänge auf Festplatten Energie.

7. Werden Bluetooth und WLAN nicht benötigt, schalten Sie die Interfaces entweder per Software oder per Gehäuseschalter ab. Auch ohne aktive Funkverbindung sind diese Schnittstellen permanent aktiv und suchen nach Netzwerken und Geräten – ein weiterer überflüssiger Energiefresser.

8. Nicht benötigte USB- und Fireware-Geräte wie Festplatten, USB-Sticks, Mäuse oder Scanner sollten abgezogen werden. Andernfalls beziehen sie über den USB-Port permanent Energie. Das gleiche gilt für PC-Cards. (jp)

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