Notebook-Akku

So verlängern Sie die Akku-Leistung

Lang lebe Ihre Laptop-Batterie!
Vergrößern Lang lebe Ihre Laptop-Batterie!
© 2014
Wir zeigen, wie Sie die Lebensdauer Ihres Laptop-Akkus auf Jahre erhalten, bereits schwächelnde Akkus wieder regenerieren und obendrein im Einsatz Strom sparen.
Mit diesen Tipps holen Sie mehr aus Ihrem
Notebook-Akku.
Vergrößern Mit diesen Tipps holen Sie mehr aus Ihrem Notebook-Akku.
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Laptop-Akkus können noch so gut sein, irgendwann geht ihre Leistung zurück und sie hauchen ihr Leben aus. Die Akku-Technologie selbst kann sich aber mit der Zeit verbessern, immerhin wird viel Geld in die Entwicklung neuer Akkus investiert. Aber selbst wenn interessante neue Akku-Technologien irgendwann in der Zukunft auftauchen können, sollten Sie nicht mit großen Durchbrüchen für Akku-Speicher in der näheren Zukunft rechnen.

Obwohl Ihre Akku letztendlich also zum langsamen Tod verurteilt ist, können Sie sein Ende mit der richtigen Handhabung durchaus hinauszögern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Laptop-Batterie so lange wie möglich nutzen können. Mit etwas Glück wird Ihre Batterie sogar so lange durchhalten, bis Sie Ihr mittlerweile ohnehin völlig veraltetes Notebook ohnehin gegen ein neues mit extra langer Akkulaufzeit austauschen können.

Tipp 1: Reizen Sie den Akku nicht aus

Wenn Sie einen Lithium-Ionen-Akku, der Standard ist bei den heutigen Notebooks, bis zum letzen Tropfen ausnutzen, so belasten und schwächen Sie die Batterie. Wenn Sie es ein oder zwei mal machen, so wird es die Batterie nicht umbringen, aber je häufiger Sie es machen, desto deutlicher wird dieser Effekt zu spüren sein und die Lebensdauer verkürzt sich (es gibt jedoch eine Ausnahme zu dieser Regel, denn unter Umständen ist es besser, wenn Sie die Batterie komplett entladen lassen. Dazu später mehr).

Die gute Nachricht: Sie können die Batterie wahrscheinlich gar nicht ganz entladen lassen, zumindest geht das nicht ohne viel Aufwand. Die meisten modernen Laptops sind so konzipiert, dass sie automatisch herunterfahren, bevor die Batterie leer ist.

Vista und Windows 7 haben spezielle Einstellungen nur für diesen Zweck. Damit Sie diese Einstellungen betrachten können, klicken Sie auf "Start" und tippen Sie "Energiesparplan bearbeiten" ein. Wählen Sie nun "Erweiterte Energieeinstellungen ändern" aus und es erscheint ein neues Fenster. Scrollen Sie nun nach unten und klappen Sie die "Akku"-Einstellungen auf. Dort öffnen Sie "Kritische Akkukapazität", diese ist wahrscheinlich bei ungefähr 5 Prozent, was ein guter Wert ist.

XP hat solche Funktionen nicht von Anfang an implementiert, auch wenn Ihr Notebook möglicherweise ein Hersteller-Programm installiert hat, welches die gleiche Funktion erfüllt.

Mythos: Sie sollten Ihre Batterie nie vollständig aufladen.
Dieser Punkt wird immer noch kontrovers diskutiert. Bei den Recherchen zu diesem Artikel haben wir mit Experten gesprochen, die mal für und mal gegen das vollständige Aufladen waren. Die Vorteile, die Sie haben, wenn Sie das Haus mit voll aufgeladenem Akku verlassen und somit länger ohne Strom auskommen, überwiegen das kleine Risiko, den Batterien etwas zu schaden.

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • helpful buddy 22:25 | 07.01.2014

    Hm, die Schuld einfach dem Akku zuzuschreiben ist auch denkbar einfach, immerhin soll der Artikel ja helfen, die Teile wieder flott zu machen.
    Dass Ladegeräte Akkus nach Tiefentladung manchmal nicht mehr erkennen, ist allgemein bekannt - Google hilft.

    Es ist ein Risiko - bei mir hat es halt nicht geklappt, ich kauf mir einen neuen.
    Ich bin ja auch nicht sauer, ich warne nur die community - aber gut, nehmt es mir übel

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  • Sele 21:48 | 07.01.2014

    Hm, nur weil ein völlig vermatschter Akku nicht wie ein halbwegs intakter auf die beschriebenen Prozedere reagiert und ohnehin dabei war, in die ewigen Jagdgründe einzugehen, wird die Schuld PC-Welt zugeschoben? Ist ja auch so herrlich einfach :comprob:

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  • helpful buddy 21:37 | 07.01.2014

    So verlängern Sie die Akku-Leistung

    Nunja, ich wäre etwas vorsichtig mit genannter Methode.
    Nachdem mein Akku schon seit längerer Zeit (seit einer Tiefentladung) seinen Geist aushauchte und die Laufzeit im Energiesparmodus mit Akku nur mehr ca. 30min. ergab, habe ich mich dazu hinreissen lassen, Euer Szenario durchzuspielen.

    Erste Entladung durch Arbeiten im Energiesparmodus (Office und WLAN; Win 7), danach vollständige Entleerung durch BIOS (dauerte entgegen Euren Angaben extrem kurz).
    Danach Rechner wieder eingeschalten - Akku erkannt, galt als voll. Nur wenn ich gleichzeitig das Handy zum Laden angesteckt habe, hat der Akku den Stromentzug nicht vertragen. Also wieder rein im Energiesparmodus ohne Handy, alles läuft, Freude kommt auf.

    Zweite Entladung wie die erste. Danach Stecker rein, Win 7 hochgefahren. OOPS, was ist das für eine Meldung? "Kein Akku wurde ermittelt", wird daher auch NICHT mehr geladen, ist Schrott.

    -------

    Fazit: Ich kenne das von den "Normalakkus" und bestimmten Ladegeräten. Ist ein Akku ZU entladen, wird er nicht mehr als solcher erkannt. Dort hilft es, ein anderes Ladegerät zu nehmen, das diesen Anfangszustand ignoriert (einfach ein altes mit "Dauerstrom" ohne Anfangs-Check), damit kurz laden und DANACH das normale Ladegerät nehmen (das die Vollladung besser misst und daher den Akku schont).
    Beim Notebook-Akku habe ich aber leider kein anderes Ladegerät, ich müsste als "Starthilfe" fast schon mit 2 Kabeln an die Kontakte fahren. Probiere ich nicht mehr.
    Rat daher: nicht ZU TIEF entladen, Windows-"Absturz" sollte reichen. BIOS-Variante abblasen. Sonst wie gesagt: u.U. kein Akku mehr erkannt, keine Chance auf "Wiederbelebung".

    Aber ich danke dem Team für diese Erfahrung und bestelle nun endlich meinen neuen Akku *Ironie aus *

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