Die De-Installationsroutine von Norton Antivirus ist notorisch unzuverlässig und scheitert gern. Symantec hat das Problem inzwischen erkannt und bietet auf denenglischspachigen Supportseitendas Notfall-Tool RNAV2003.EXE zum Download an (350 Kilobyte).
Eine Unverschämtheit gegenüber Programmierern hilfreicher Scripts ist die heuristische Script-Analyse von Norton Antivirus: Es analysiert den Script-Code lediglich nach Methoden, die theoretisch Schaden anrichten könnten. Die Kriterien sind dabei höchst einfach. Diese Vorgehensweise ist nicht an sich kritikwürdig, wohl aber die drastische Reaktion: Mit der Meldung "Bösartiges Skript entdeckt" geht Norton Antivirus weit über die objektive Sachlage hinaus: Das Programm suggeriert, eine gefährliche Situation erkannt und abgewendet zu haben.
David Wolski, Script-Autor für die PC-WELT, meint dazu: "Mehr als die Hälfte aller Anfragen zu den PC-WELT-Scripts verdankt die Redaktion Symantec, das mit seinem sinnlosen Fehlalarm zahllose Leserinnen und Leser in Panik versetzt. Ich ärgere mich nicht über die Kritik verunsicherter User - wohl aber über diese Wortwahl eines Softwareherstellers mit gewisser Autorität. Schliesslich rangiert das Image von Peter Norton irgendwo zwischen Versicherungsvertreter und Body-Guard".
Ein Beispiel, wie man es besser machen kann: Auch der isländische Virenscanner F-Prot reagiert auf verdächtige Scripts. Das Tool aus Reykjavik gibt aber ein angemessenes "could be a worm" - es könnte ein Wurm sein, muss aber nicht.
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