Auch Nokia setzt auf Symbian als Betriebssystem, allerdings verzichtet der Handy-Weltmarktführer bei seinen Smartphones generell auf Touchscreens. Stattdessen wird auch beim E61i auf ein gelungenes Auswahltasten-Prinzip gesetzt (links unten und rechts unten auf dem Display erscheint jeweils ein per darunter befindlicher Taste auswählbarer Menüpunkt) sowie auf eine sehr gute Buchstabentastatur mit angenehm festen Druckpunkt. Im Gegensatz zum Vorgängermodell E61 (ohne das seit geraumer Zeit so beliebte und in Wahrheit abgedroschene „i“) verfügt das neue Modell über eine 2-Megapixel-Kamera, die jedoch für wenig mehr als Schnappschüsse taugt. Für das Thema Push-E-Mail ist Blackberry Connect vorgesehen, aber auch andere Dienste sind installierbar.
Eigentlich muss man das Nokia E61 (ohne Vertrag: rund 390 Euro) einmal selbst in der Hand halten, um seine Wertigkeit zu erfahren: das Gehäuse besteht überwiegend aus einer ebenso leichten wie stabilen Metalllegierung. Es ist zwischen 1,2 und 1,4 cm dünn, bringt aber trotzdem 150 Gramm auf die Wage und liegt gut in der Hand.
Ein integrierter Browser erlaubt das Surfen im Internet, der Datenfunk bietet das volle Programm von GPRS bis HSDPA inklusive WLAN (802.11g) und Bluetooth. Die Akkulaufzeit ist die längste im Vergleichsfeld, satte 12 Stunden vergehen, bevor dem E61i so langsam der Strom ausgeht. Der größte Kritikpunkt ist das umständliche Einrichten von WLAN und Bluetooth; ist beides erstmal geschafft, steht dem mobilen Arbeiten nichts mehr im Weg.
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