Viele Makroviren sind allerdings in der Lage, die vorher in den Konfigurationstipps dargestellten Schutzmaßnahmen zu umgehen. Angesichts dessen und auch mit Blick auf die Defizite der integrierten Verteidigungsmechanismen dürfte sich mancher Anwender die Frage stellen, ob es nicht besser sei, ganz auf VBA zu verzichten.
Diese Radikalkur können Sie bereits bei der benutzerdefinierten Installation von Office durchführen, indem Sie aus den gemeinsam genutzten Komponenten das Modul "Visual Basic für Applikationen" abwählen.
Wer Visual Basic für Applikationen -kurz VBA- nicht installiert oder aus Sicherheitsgründen wieder de-installiert, muss auf den Einsatz der Office-Datenbank Access verzichten.
Auch nachträglich lässt sich die Programmiersprache entfernen. Wählen Sie hierzu in Windows unter "Systemsteuerung, Software, Programme ändern oder entfernen" das Microsoft-Office-Paket aus, und klicken Sie auf "Ändern". Danach deaktivieren Sie wie im vorigen Schritt beschrieben VBA.
Wenn Sie VBA deaktiviert haben, müssen Sie allerdings auf Access verzichten, denn diese Office-Komponente funktioniert ohne VBA nicht. Auch einige Assistenten und Vorlagen basieren auf Makros, die dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Bislang erstellte Dateien gehen dadurch allerdings nicht verloren.
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