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News-Feeds: Feeds im Browser verwalten

14.05.2007 | 11:36 Uhr |

Sie haben eine größere Anzahl an News-Feeds abonniert. Diese wollen Sie so verwalten, dass Ihnen weder eine Nachricht entgeht, noch dass Sie welche versehentlich mehrfach lesen. Am besten wäre eine Lösung, die auch unterwegs funktioniert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Sie haben eine größere Anzahl an News-Feeds abonniert. Diese wollen Sie so verwalten, dass Ihnen weder eine Nachricht entgeht, noch dass Sie welche versehentlich mehrfach lesen. Am besten wäre eine Lösung, die auch unterwegs funktioniert.

Lösung:

An einem einzelnen Arbeitsplatz lassen sich Feeds mit den dynamischen Lesezeichen von Firefox oder mit anderer spezieller Software verwalten – etwa dem PC-WELT-Feedreader . Für unterwegs ist das allerdings unpraktisch: Den Status, was Sie bereits gelesen oder als wichtig gekennzeichnet haben, müssen Sie als Datei bei sich führen, eventuell auch die dazugehörige Feedreader-Software. Einfacher geht es mit Online-Diensten, etwa mit Bloglines .

Feeds online verwalten: Um den Service nutzen zu können, benötigen Sie ein kostenloses Konto. Feeds, die Sie lesen wollen, tragen Sie über den Link „Hinzufügen“ in Ihre Sammlung ein. Dabei müssen Sie nicht selbst die exakten Feed-URLs aus einer Web-Seite heraussuchen. Es genügt, die Seite einzutragen, die einen oder mehrere Feeds enthält. Bloglines findet diese selbständig heraus und bietet sie zum Abonnement an. Der Umstieg von einer Feedreader-Software auf Bloglines ist einfach. Sie müssen das Abonnement nicht manuell übertragen, sondern exportieren es als OPML-Datei (Outline Processor Markup Language). Im PC-WELT-Feedreader etwa gibt es dafür die Tastenkombination <Strg>-<E>. Die Daten importieren Sie über den Link „Abonnements importieren“ in Bloglines. Umgekehrt können Sie per „Abonnements exportieren“ Ihre Feeds wieder in einer OPML-Datei sammeln, um sie mit einer Feedreader-Software zu lesen. Falls Sie also nach einer Weile feststellen sollten, dass Sie die Feeds doch lieber über eine Anwendung verwalten wollen als per Web-Interface, können Sie ohne große Umstände zur alten Arbeitsweise zurückkehren, indem Sie die Datei wieder einlesen.

Übrigens: Wenn Sie ein Google- oder Yahoo-Konto besitzen, können Sie auch die Web-Interfaces dieser Dienste zum Verwalten Ihrer Nachrichtenticker verwenden. Firefox 2 bietet unter „Extras, Einstellungen, Feeds“ auch an, auf Web-Seiten gefundene Feeds ohne Umweg durch Bloglines oder einen anderen Online-Dienst verwalten zu lassen.

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